Mo, 14:28 Uhr
29.09.2008
Welchen Studienrichtung hätten sie gern?
In der vergangenen Woche berichtete die nnz über in Immatrikulation der neue Studierenden an der Fachhochschule in Nordhausen. Damit konnte die 2000er Markte geknackt werden. Doch der Ausbau soll weitergehen...
Im Kreise des Präsidiums der Nordhäuser Fachhochschule freut man sich ob des anhaltenden Interesses an einem Studium in der Rolandstadt. Doch betriebswirtschaftlich betrachtet, ist eine Studentenzahl von 2.000 nicht sinnvoll, außerdem verträgt der Campus wesentlich mehr Studenten. Nach Informationen der nnz können mittelfristig bis zu 3.000 jungen Frauen und Männer am Nordhäuser Weinberg unterrichtet werden. Neben der zahlenmäßigen Entwicklung, die bereits klar abgesteckt zu sein scheint, geht es parallel natürlich auch um den inhaltlichen Aspekt. Bei den derzeitigen Lehrangeboten soll es nicht bleiben, weitere Studienrichtungen könnten hinzukommen.
Das bestätigt auch FH-Präsident Prof. Jörg Wagner der nnz. Und so ist die Hochschule angehalten, den Bedarf zu ermitteln. Was soll im Bereich der Ingenieurwissenschaften hinzukommen, was bei den Wirtschaftswissenschaften, welche Rolle wird die zunehmende Bedeutung einheimischer Rohstoffe haben?
Fragebögen wurden entwickelt, die in den kommenden Tagen in der Region verteilt werden sollen, vorzugsweise an Verwaltungen und Unternehmen. Die sollen angeben, wo sie in den nächsten Jahren Schwerpunkte sehen. Durch die Aufstockungen der Studierenden- und dann auch der Absolventenzahlen hofft das FH-Präsidium auch, den kommenden Fachkräftebedarf in der Region mit abzusichern und zusätzliche Forschungsschwerpunkte setzen zu können.
Letztlich soll es möglich sein, die Weiterbildungsaktivitäten für die Region zu beflügeln. Im Klartext, die FH will sich vom jetzigen und vom kommenden Weiterbildungskuchen ein möglichst großes Stück abschneiden und in der Hochschullandschaft des Freistaates einen festen Platz einnehmen. Der Kampf um diese Plätze hat schon längst begonnen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzIm Kreise des Präsidiums der Nordhäuser Fachhochschule freut man sich ob des anhaltenden Interesses an einem Studium in der Rolandstadt. Doch betriebswirtschaftlich betrachtet, ist eine Studentenzahl von 2.000 nicht sinnvoll, außerdem verträgt der Campus wesentlich mehr Studenten. Nach Informationen der nnz können mittelfristig bis zu 3.000 jungen Frauen und Männer am Nordhäuser Weinberg unterrichtet werden. Neben der zahlenmäßigen Entwicklung, die bereits klar abgesteckt zu sein scheint, geht es parallel natürlich auch um den inhaltlichen Aspekt. Bei den derzeitigen Lehrangeboten soll es nicht bleiben, weitere Studienrichtungen könnten hinzukommen.
Das bestätigt auch FH-Präsident Prof. Jörg Wagner der nnz. Und so ist die Hochschule angehalten, den Bedarf zu ermitteln. Was soll im Bereich der Ingenieurwissenschaften hinzukommen, was bei den Wirtschaftswissenschaften, welche Rolle wird die zunehmende Bedeutung einheimischer Rohstoffe haben?
Fragebögen wurden entwickelt, die in den kommenden Tagen in der Region verteilt werden sollen, vorzugsweise an Verwaltungen und Unternehmen. Die sollen angeben, wo sie in den nächsten Jahren Schwerpunkte sehen. Durch die Aufstockungen der Studierenden- und dann auch der Absolventenzahlen hofft das FH-Präsidium auch, den kommenden Fachkräftebedarf in der Region mit abzusichern und zusätzliche Forschungsschwerpunkte setzen zu können.
Letztlich soll es möglich sein, die Weiterbildungsaktivitäten für die Region zu beflügeln. Im Klartext, die FH will sich vom jetzigen und vom kommenden Weiterbildungskuchen ein möglichst großes Stück abschneiden und in der Hochschullandschaft des Freistaates einen festen Platz einnehmen. Der Kampf um diese Plätze hat schon längst begonnen.
Peter-Stefan Greiner

