Do, 13:07 Uhr
25.09.2008
Neues Projekt soll begeistern
Mit einem neuen Projekt wollen die Zivildienstschule Sondershausen und der Kreisverband der Volkssolidarität junge Männer, die ihren Zivildienst leisten, für die Unterstützung und Betreuung älterer Menschen begeistern. Wie das konkret aussehen soll, das haben wir für Sie erfahren...
Heute startete dazu das Soli-Zivi-Projekt in der betreuten Wohneinrichtung der Volkssolidarität in der Sondershäuser Segelteichstraße. Über zwanzig Zivildienstleistende, die zur Zeit ihren einwöchigen Einführungslehrgang an der Thüringer Zivildienstschule verbringen, machen älteren Menschen und Demenzerkrankten Beschäftigungsangebote wie beispielsweise gemeinsames Spazierengehen, Kartenspielen, Basteln und Gedächtnisübungen.
Ziel des Projekts ist es, die jungen Männer über die wachsende Bedeutung sozialer Berufsfelder zu informieren, die durch den demographischen Wandel in Deutschland und Europa Aufwind bekommen. Auch sollen soziale und kommunikative Kompetenzen der Lehrgangsteilnehmer gefordert und gefördert werden, um den Lerndienstcharakter des Zivildienstes zu stärken. Mit dieser Initiative wollen wir die jugend- und sozialpolitische Bedeutung des Zivildienstes betonen, denn schließlich wird ja eine Vielzahl von Zivildienstleistenden in der Pflege und Betreuung von älteren, kranken und behinderten Menschen eingesetzt, sagte Ulrich Fuchs, Leiter der Zivildienstschule.
In Sondershausen liegt der Anteil der über 60-Jährigen an der gesamten Stadtbevölkerung bereits über 40 Prozent, informierte Petra Schmid, Geschäftsführerin der Volkssolidarität. Die Volkssolidarität engagiert sich in den neuen Bundesländern für chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte sowie Kinder und Jugendliche und ist Träger vieler Zivildienststellen. Mario Guglielmi, Dozent an der Zivildienstschule und Hauptinitiator des Projekts, will die jungen Männer für die Probleme durch die gesellschaftlichen Veränderungen sensibilisieren und ihnen mit dem Projekt auch die Auseinandersetzung mit Themen der aktuellen Pflegereform ermöglichen.
Wir wollen Arbeitsperspektiven aufzeigen, die zukunftsorientiert und sinnvoll sind und die Zivildienstleistenden zur Teilhabe am beruflichen und am sozialen Leben ermutigen, so Guglielmi. Zusammen mit zwei Schwestern der Volkssolidarität setzt er das Projekt um. Die Menschen in unserem betreuten Wohnen freuen sich über die Anwesenheit der Zivis, da dies auch eine ausgezeichnete Abwechslung zum Alltag darstellt, berichteten Doris Hering und Sigrid Görg, Schwestern der Volkssolidarität.
Autor: nnz/knHeute startete dazu das Soli-Zivi-Projekt in der betreuten Wohneinrichtung der Volkssolidarität in der Sondershäuser Segelteichstraße. Über zwanzig Zivildienstleistende, die zur Zeit ihren einwöchigen Einführungslehrgang an der Thüringer Zivildienstschule verbringen, machen älteren Menschen und Demenzerkrankten Beschäftigungsangebote wie beispielsweise gemeinsames Spazierengehen, Kartenspielen, Basteln und Gedächtnisübungen.
Ziel des Projekts ist es, die jungen Männer über die wachsende Bedeutung sozialer Berufsfelder zu informieren, die durch den demographischen Wandel in Deutschland und Europa Aufwind bekommen. Auch sollen soziale und kommunikative Kompetenzen der Lehrgangsteilnehmer gefordert und gefördert werden, um den Lerndienstcharakter des Zivildienstes zu stärken. Mit dieser Initiative wollen wir die jugend- und sozialpolitische Bedeutung des Zivildienstes betonen, denn schließlich wird ja eine Vielzahl von Zivildienstleistenden in der Pflege und Betreuung von älteren, kranken und behinderten Menschen eingesetzt, sagte Ulrich Fuchs, Leiter der Zivildienstschule.
In Sondershausen liegt der Anteil der über 60-Jährigen an der gesamten Stadtbevölkerung bereits über 40 Prozent, informierte Petra Schmid, Geschäftsführerin der Volkssolidarität. Die Volkssolidarität engagiert sich in den neuen Bundesländern für chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte sowie Kinder und Jugendliche und ist Träger vieler Zivildienststellen. Mario Guglielmi, Dozent an der Zivildienstschule und Hauptinitiator des Projekts, will die jungen Männer für die Probleme durch die gesellschaftlichen Veränderungen sensibilisieren und ihnen mit dem Projekt auch die Auseinandersetzung mit Themen der aktuellen Pflegereform ermöglichen.
Wir wollen Arbeitsperspektiven aufzeigen, die zukunftsorientiert und sinnvoll sind und die Zivildienstleistenden zur Teilhabe am beruflichen und am sozialen Leben ermutigen, so Guglielmi. Zusammen mit zwei Schwestern der Volkssolidarität setzt er das Projekt um. Die Menschen in unserem betreuten Wohnen freuen sich über die Anwesenheit der Zivis, da dies auch eine ausgezeichnete Abwechslung zum Alltag darstellt, berichteten Doris Hering und Sigrid Görg, Schwestern der Volkssolidarität.




