Do, 18:13 Uhr
11.09.2008
Besuchermonitoring gestartet
Mit dem Start des Besuchermonitoring im Naturpark Kyffhäuser soll für noch mehr Qualität am Kyffhäuserweg gesorgt werden. Was sich dahinter alles versteckt, erfahren Sie hier...
Auf dem Kyffhäuserweg (Foto: Julia Hornickel)
Wie viele Menschen nutzen den Kyffhäuserweg und wie zufrieden sind die Besucher mit diesem erst kürzlich ausgezeichneten, 37 km langen Qualitätswanderweg? Diese und andere Fragen sollen in den nächsten eineinhalb Jahren mit dem Projekt Besuchermonitoring im Naturpark Kyffhäuser geklärt werden. Mehr über unsere Besucher zu erfahren, das ist für die Planung zukünftiger Angebote sehr wichtig – so Jörg Nonnen, Leiter der Naturparkverwaltung Kyffhäuser.
Das dafür ins Leben gerufene Projekt begann im Juli dieses Jahres und wird im November 2009 enden. Mit der Ausführung des Besuchermonitorings im Naturpark Kyffhäuser wurde Julia Hornickel beauftragt: Das spannende an diesem Projekt ist die Kombination von Besucherzählung und Besucherbefragung, so die Umweltwissenschaftlerin.
Zur Besucherzählung wurden eigens hochentwickelte, automatische Zählgeräte der Firma Eco-Counter aus Frankreich bestellt, mit denen dort bereits gute Erfahrungen gesammelt werden konnten. Mit diesen Geräten soll das Besucheraufkommen an den verschiedenen Etappen des Qualitätsweges ermittelt werden. Für die Besucherbefragung wird zunächst ein Fragebogen entwickelt, der in der Saison 2009 für regelmäßige Befragungen eingesetzt wird.
Damit erhalten die Besucher Gelegenheit, ihre Meinung zu Naturpark-Angeboten am Qualitätsweg - wie zum Waldpfad, zum Naturerlebnisgelände der Naturparkstation oder zum HörErlebnis - zu sagen. Dahinter steht das Ziel, in Zukunft besser auf die Wünsche der Besucher eingehen zu können.
An den Erfahrungen, die hier im Naturpark Kyffhäuser mit dem Besuchermonitoring gesammelt werden, sollen alle Nationalen Naturlandschaften in Thüringen - wie Naturparke, Biosphärenreservate und Nationalparke - teilhaben. Es soll eine praktische Untersuchungsmethode entwickelt werden, die an die Mitarbeiterstruktur dieser Gebietsverwaltungen angepasst ist.
Auch sollen Vertreter aus dem Tourismus das Projekt mitgestalten. Herbert Knischka, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Kyffhäuser dazu: Wir haben den Qualitätswanderweg als touristisches Angebot mitgestaltet. Deshalb ist es sehr sinnvoll, wenn wir auch bei der Optimierung des Weges eng mit der Naturparkverwaltung zusammen arbeiten. Dafür ist im November 2008 zunächst ein Workshop im Naturpark Kyffhäuser geplant, zu dem Mitarbeiter aus den Nationalen Naturlandschaften und dem Tourismus eingeladen werden.
Schwerpunkt für die Durchführung der Besucherbefragungen am Qualitätswanderweg wird die Saison 2009 sein. Bis dahin ist jedoch noch viel Vorbereitungsarbeit zu leisten, erklärt Julia Hornickel, Projektleiterin im Auftrag des Naturparks Kyffhäuser.
Autor: nnz/kn
Auf dem Kyffhäuserweg (Foto: Julia Hornickel)
Wie viele Menschen nutzen den Kyffhäuserweg und wie zufrieden sind die Besucher mit diesem erst kürzlich ausgezeichneten, 37 km langen Qualitätswanderweg? Diese und andere Fragen sollen in den nächsten eineinhalb Jahren mit dem Projekt Besuchermonitoring im Naturpark Kyffhäuser geklärt werden. Mehr über unsere Besucher zu erfahren, das ist für die Planung zukünftiger Angebote sehr wichtig – so Jörg Nonnen, Leiter der Naturparkverwaltung Kyffhäuser. Das dafür ins Leben gerufene Projekt begann im Juli dieses Jahres und wird im November 2009 enden. Mit der Ausführung des Besuchermonitorings im Naturpark Kyffhäuser wurde Julia Hornickel beauftragt: Das spannende an diesem Projekt ist die Kombination von Besucherzählung und Besucherbefragung, so die Umweltwissenschaftlerin.
Zur Besucherzählung wurden eigens hochentwickelte, automatische Zählgeräte der Firma Eco-Counter aus Frankreich bestellt, mit denen dort bereits gute Erfahrungen gesammelt werden konnten. Mit diesen Geräten soll das Besucheraufkommen an den verschiedenen Etappen des Qualitätsweges ermittelt werden. Für die Besucherbefragung wird zunächst ein Fragebogen entwickelt, der in der Saison 2009 für regelmäßige Befragungen eingesetzt wird.
Damit erhalten die Besucher Gelegenheit, ihre Meinung zu Naturpark-Angeboten am Qualitätsweg - wie zum Waldpfad, zum Naturerlebnisgelände der Naturparkstation oder zum HörErlebnis - zu sagen. Dahinter steht das Ziel, in Zukunft besser auf die Wünsche der Besucher eingehen zu können.
An den Erfahrungen, die hier im Naturpark Kyffhäuser mit dem Besuchermonitoring gesammelt werden, sollen alle Nationalen Naturlandschaften in Thüringen - wie Naturparke, Biosphärenreservate und Nationalparke - teilhaben. Es soll eine praktische Untersuchungsmethode entwickelt werden, die an die Mitarbeiterstruktur dieser Gebietsverwaltungen angepasst ist.
Auch sollen Vertreter aus dem Tourismus das Projekt mitgestalten. Herbert Knischka, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Kyffhäuser dazu: Wir haben den Qualitätswanderweg als touristisches Angebot mitgestaltet. Deshalb ist es sehr sinnvoll, wenn wir auch bei der Optimierung des Weges eng mit der Naturparkverwaltung zusammen arbeiten. Dafür ist im November 2008 zunächst ein Workshop im Naturpark Kyffhäuser geplant, zu dem Mitarbeiter aus den Nationalen Naturlandschaften und dem Tourismus eingeladen werden.
Schwerpunkt für die Durchführung der Besucherbefragungen am Qualitätswanderweg wird die Saison 2009 sein. Bis dahin ist jedoch noch viel Vorbereitungsarbeit zu leisten, erklärt Julia Hornickel, Projektleiterin im Auftrag des Naturparks Kyffhäuser.


