Do, 14:38 Uhr
11.09.2008
Geehrt und gewandert
Der Förderverein für den Karstwanderweg im Landkreis Nordhausen ist noch nicht mal ein Jahr alt und hat schon ein Ehrenmitglied. Die nnz kennt nicht nur dessen Namen...
Geehrt (Foto: Mehne)
Ehrung für Erika Schirmer: Der Förderverein Karstwanderweg Landkreis Nordhausen e.V. trug der verdienstvollen Nordhäuserin kürzlich die Ehremitgliedschaft an. Das geschah im Anschluss an eine Vereinswanderung, deren Ziel Rodishain war. Der Vorstand vom Förderverein hatte alle Mitglieder dazu eingeladen. 15 Wanderfreunde, unter ihnen auch die am vergangenen Wochenende neu gekrönte Südharzer Karstprinzessin Wiebke Berkel aus Klettenberg (im Gruppenbild 2.von links) war mit von der Partie.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Andreas Heise ging es zunächst steil bergauf auf dem Karstwanderweg über den Alten Stolberg zum ersten Tagesziel, der Kalkhütte.
Das Vereinsmitglied "Kalkhütte" hatte für alle durstigen Wanderer Getränke vorbereitet. Bei der kurzen Rast gab es Einiges über die Geschichte des Objektes zu erfahren. Vorbei am historischen Stein 100, der Schiffchenwiese über Stempeda war es dann nicht mehr weit zum Tagesziel, dem Ferienhotel Wolfsmühle in Rodishain.
Die Inhaber, Familie Hempel, die auch Vereinsmitglieder sind, empfingen die Wanderfreunde mit einem Gläschen Sekt, um schließlich den Höhepunkt des Tages einzuleiten: Erika Schirmer, die sich um unsere Heimat mit zahlreichen Gedichten (bekannt als Harzer Fingerhut) und liebevoll gestalteten Scherenschnitten trotz ihrer Bescheidenheit einen großen Namen gemacht hat, wurde zum Ehrenmitglied des Fördervereins Karstwanderweg Landkreis Nordhausen ernannt. (vgl. 2 angefügte Bilder)
Welche Würdigung es für den Verein bedeutet, sie als Ehrenmitglied aufnehmen zu dürfen, kam in der Laudatio für die Künstlerin zum Ausdruck. Ihr Lebenswerk, welches mit dem bekannten Werk "Kleine weiße Friedenstaube" einige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1949 beginnt und sich im 82. Lebensjahr mit über 80 Ausstellungen engagiert fortsetzt, ist beispielsweise in über 3000 Eintragungen bei Google manifestiert.
Beim anschließenden Mittagessen bedankte sich der Vereinsvorstand bei Erika Schirmer für das am 30. August 2008 vorgestellte und dem Förderverein gewidmete Gedicht über den Karstwanderweg. Weitere gemeinsame Projekte des Vereins wurden an diesem Tag noch besprochen.
Autor: nnz
Geehrt (Foto: Mehne)
Ehrung für Erika Schirmer: Der Förderverein Karstwanderweg Landkreis Nordhausen e.V. trug der verdienstvollen Nordhäuserin kürzlich die Ehremitgliedschaft an. Das geschah im Anschluss an eine Vereinswanderung, deren Ziel Rodishain war. Der Vorstand vom Förderverein hatte alle Mitglieder dazu eingeladen. 15 Wanderfreunde, unter ihnen auch die am vergangenen Wochenende neu gekrönte Südharzer Karstprinzessin Wiebke Berkel aus Klettenberg (im Gruppenbild 2.von links) war mit von der Partie.Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Andreas Heise ging es zunächst steil bergauf auf dem Karstwanderweg über den Alten Stolberg zum ersten Tagesziel, der Kalkhütte.
Das Vereinsmitglied "Kalkhütte" hatte für alle durstigen Wanderer Getränke vorbereitet. Bei der kurzen Rast gab es Einiges über die Geschichte des Objektes zu erfahren. Vorbei am historischen Stein 100, der Schiffchenwiese über Stempeda war es dann nicht mehr weit zum Tagesziel, dem Ferienhotel Wolfsmühle in Rodishain.
Die Inhaber, Familie Hempel, die auch Vereinsmitglieder sind, empfingen die Wanderfreunde mit einem Gläschen Sekt, um schließlich den Höhepunkt des Tages einzuleiten: Erika Schirmer, die sich um unsere Heimat mit zahlreichen Gedichten (bekannt als Harzer Fingerhut) und liebevoll gestalteten Scherenschnitten trotz ihrer Bescheidenheit einen großen Namen gemacht hat, wurde zum Ehrenmitglied des Fördervereins Karstwanderweg Landkreis Nordhausen ernannt. (vgl. 2 angefügte Bilder)
Welche Würdigung es für den Verein bedeutet, sie als Ehrenmitglied aufnehmen zu dürfen, kam in der Laudatio für die Künstlerin zum Ausdruck. Ihr Lebenswerk, welches mit dem bekannten Werk "Kleine weiße Friedenstaube" einige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1949 beginnt und sich im 82. Lebensjahr mit über 80 Ausstellungen engagiert fortsetzt, ist beispielsweise in über 3000 Eintragungen bei Google manifestiert.
Beim anschließenden Mittagessen bedankte sich der Vereinsvorstand bei Erika Schirmer für das am 30. August 2008 vorgestellte und dem Förderverein gewidmete Gedicht über den Karstwanderweg. Weitere gemeinsame Projekte des Vereins wurden an diesem Tag noch besprochen.



