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So, 10:17 Uhr
07.09.2008

Geheimnis gelüftet

Als sie am Samstagabend in der Operngala zur Spielzeiteröffnung die Arie „Es muss was Wunderbares sein…“ aus der Operette „Im weißen Rössl“ sang, ahnte Sabine Blanchard noch nicht, dass sie nur wenige Minuten später wunderbare Augenblicke für sich selbst erleben sollte: die Sopranistin erhielt den Nordhäuser Theaterpreis 2008. Und Ihre nnz war dabei...

Trio nach der Auszeichnung: Tietje, Blanchard, Asche (Foto: I. Kühn) Trio nach der Auszeichnung: Tietje, Blanchard, Asche (Foto: I. Kühn)

In einem wahren Beifallssturm nahm sie den Preis aus den Händen von Wolfgang Asche vom Vorstand der Kreissparkasse Nordhausen und von Intendant Lars Tietje entgegen. Es ist das zweite Mal, dass der Theaterpreis verliehen wurde. Im vergangenen Jahr erhielt Ballettdirektorin Jutta Wörne diese hohe Auszeichnung.

In seiner Laudatio begründete Wolfgang Asche, warum Sabine Blanchard den Theaterpreis 2008 erhalten hat. Sabine Blanchard ist seit 1995 am Theater Nordhausen als jugendlich dramatischer Sopran engagiert und hat mit zahlreichen Hauptpartien des italienischen, deutschen und französischen Opernfachs immer wieder aufs Neue das Publikum begeistert und mitgerissen. Darunter waren Partien wie Lodoiska, Santuzza („Cavalleria Rusticana“), Aida, Madame Butterfly oder Laura ("Neues vom Tage"), Liú ("Turandot") oder zuletzt Mimí ("La Bohème").

Begeisterung beim Publikum (Foto: J. Seifert) Begeisterung beim Publikum (Foto: J. Seifert)

Darüber hinaus hat sie zahlreichen weiblichen Operettenfiguren überzeugend Gestalt und Stimme gegeben, so z.B. im „Land des Lächelns“, der „lustigen Witwe“ oder der „Csárdásfürstin“.

Seriös, tragisch, aber genauso auch verführerisch oder sogar äußerst humorvoll gestaltet sie die ihr anvertrauten Partien. Ihre Stimme, ihre Musikalität und ihre Ausstrahlung sprechen das Publikum in außergewöhnlichem Maß an, betonte Wolfgang Asche. Der Theaterpreis wird gemeinsam von der Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen und dem Förderverein Theater Nordhausen verliehen und ist mit 1.000 Euro dotiert.
Autor: nnz

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