Mo, 13:28 Uhr
25.08.2008
Große Pläne in Werther
Im Jugendklub Werther tut sich etwas. Und so wie es aussieht, haben die Verantwortlichen der Einheitsgemeinde einen regelrechten Fünfjahresplan aufgestellt.
In der Einheitsgemeinde Werther gibt es vier Jugendklubs: In Werther, in Großwechsungen, in Kleinwechsungen sowie in Haferungen. Während der Jugendklub in Großwechsungen im Jahr 2003 mit Geldern aus dem Dorferneuerungsprogramm modernisiert wurde, waren die materiellen Bedingungen der Einrichtung in Werther sehr unbefriedigend. Das ändert sich derzeit, auch hier werden Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm verwandt, wie Bürgermeister Klaus Hummitzsch erklärt.
Im vergangenen Jahr war bereits der an den Jugendklub angrenzende Spielplatz neu gestaltet worden. Dazu waren im Vorfeld die Eigentumsverhältnisse zu klären, die Gemeinde hatte Grundstücke sowohl von privaten Besitzern, als auch vom Land Thüringen erworben. 30.000 Euro waren in die Sanierung des Spielplatzes geflossen, darunter aus zahlreichen Spenden von Bürgern und Firmen.
Neues aus Werther (Foto: Gemeinde)
Die Planungen für eine komplette Sanierung des Jugendklubs gab es schon, da richtete ein Feuer am 13. März dieses Jahres immensen Schaden an. So wurde ein Teil des Dachstuhles zerstört. Wer jetzt das Gebäude sieht, der erkennt es kaum wieder, trotz nackter Fassade. Ein in der Mitte eingezogener Giebel nimmt dem Haus den Charakter einer Baracke. Das neue Dach, neue Fenster, neuer Fußboden, eine komplette Fassadendämmung – da kommen schon mal schnell 80.000 Euro zusammen. Ende Oktober soll der Jugendklub, der vom Kreisjugendring betreut wird, an die Jugendlichen übergeben werden.
Die Planungen für das Umfeld hingegen gehen über den Herbst 2008 hinaus. Bis zum Jahr 2010 sollen die alte Gärtnerei sowie der dazugehörige Schornstein abgerissen werden. Spätestens im Jahr 2012 soll das gesamte Areal in einen ländlichen Mittelpunkt für Jugend und Freizeit umgewandelt sein. Auch hier hilft der Gemeindeverwaltung ein Förderprogramm des Freistaates.
Summa summarum will die Einheitsgemeinde Werther dann rund eine viertel Million Euro ausgegeben haben. Geld, von dem in erster Linie die jungen und jüngsten Einwohner profitieren, von dem aber auch Leistungen regionaler Handwerksfirmen bezahlt werden.
Autor: nnzIn der Einheitsgemeinde Werther gibt es vier Jugendklubs: In Werther, in Großwechsungen, in Kleinwechsungen sowie in Haferungen. Während der Jugendklub in Großwechsungen im Jahr 2003 mit Geldern aus dem Dorferneuerungsprogramm modernisiert wurde, waren die materiellen Bedingungen der Einrichtung in Werther sehr unbefriedigend. Das ändert sich derzeit, auch hier werden Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm verwandt, wie Bürgermeister Klaus Hummitzsch erklärt.
Im vergangenen Jahr war bereits der an den Jugendklub angrenzende Spielplatz neu gestaltet worden. Dazu waren im Vorfeld die Eigentumsverhältnisse zu klären, die Gemeinde hatte Grundstücke sowohl von privaten Besitzern, als auch vom Land Thüringen erworben. 30.000 Euro waren in die Sanierung des Spielplatzes geflossen, darunter aus zahlreichen Spenden von Bürgern und Firmen.
Neues aus Werther (Foto: Gemeinde)
Die Planungen für eine komplette Sanierung des Jugendklubs gab es schon, da richtete ein Feuer am 13. März dieses Jahres immensen Schaden an. So wurde ein Teil des Dachstuhles zerstört. Wer jetzt das Gebäude sieht, der erkennt es kaum wieder, trotz nackter Fassade. Ein in der Mitte eingezogener Giebel nimmt dem Haus den Charakter einer Baracke. Das neue Dach, neue Fenster, neuer Fußboden, eine komplette Fassadendämmung – da kommen schon mal schnell 80.000 Euro zusammen. Ende Oktober soll der Jugendklub, der vom Kreisjugendring betreut wird, an die Jugendlichen übergeben werden.Die Planungen für das Umfeld hingegen gehen über den Herbst 2008 hinaus. Bis zum Jahr 2010 sollen die alte Gärtnerei sowie der dazugehörige Schornstein abgerissen werden. Spätestens im Jahr 2012 soll das gesamte Areal in einen ländlichen Mittelpunkt für Jugend und Freizeit umgewandelt sein. Auch hier hilft der Gemeindeverwaltung ein Förderprogramm des Freistaates.
Summa summarum will die Einheitsgemeinde Werther dann rund eine viertel Million Euro ausgegeben haben. Geld, von dem in erster Linie die jungen und jüngsten Einwohner profitieren, von dem aber auch Leistungen regionaler Handwerksfirmen bezahlt werden.


