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Mo, 13:17 Uhr
25.08.2008

Unfallversicherung - aber wie?

Wertvolle Tipps und handfeste Hilfen gewähren die Thüringer Verbraucherzentralen. Auch in der Kreisstadt gibt es eine solche Einrichtung. Hier eine ganz konkrete Hilfestellung...

Führt ein Unfall zu Invalidität, drohen empfindliche Einkommenseinbußen. Zugleich entsteht oftmals ein hoher zusätzlicher Finanzbedarf, etwa für kostspielige Therapiemaßnahmen oder Umbauten in der Wohnung. Vor allem für Menschen, die nicht durch gesetzliche Rentenansprüche abgesichert sind und auch keine Ansprüche aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung geltend machen können, ist daher der Abschluss einer privaten Unfallversicherung ratsam.

Im Falle unfallbedingter Invalidität zahlt diese dem Versicherten eine dem Invaliditätsgrad entsprechende Entschädigung. Viele Versicherungsunternehmen bieten ihren Kunden in diesem Fall bevorzugt Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr an.

Dem Versicherten wird dabei die Rückzahlung seiner Beiträge am Ende der Laufzeit versprochen – auch wenn er Leistungen aus der Unfallversicherung in Anspruch genommen hat – und eine Verzinsung der Beiträge in Aussicht gestellt. Doch in der Regel sind diese Kombiprodukte aus Versicherung und Geldanlage nur für die Versicherungsgesellschaft ein gutes Geschäft. Zunächst besitzen solche Unfallpolicen eine längere Laufzeit als die üblichen 1-Jahres-Verträge, wodurch der Versicherte Flexibilität bei Änderungen der Lebensumstände einbüßt.

Zudem sind die Beiträge deutlich höher als bei herkömmlichen Unfallversicherungen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch dazu führen, dass Kunden angesichts hoher Prämien einen Vertrag mit einer zu niedrigen Versicherungssumme abschließen. Vor allem bleibt jedoch die Rendite des schlecht verzinsten Sparplans weit hinter vergleichbaren Produkten zurück – erst recht angesichts der langen Laufzeit.

Risikoabsicherung und Geldanlage sollten daher strikt voneinander getrennt werden. Besser fährt, wer mit einer günstigeren Unfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr das eigentliche Risiko absichert und das so gesparte Geld in einen separaten Sparplan investiert.

Hilfe bei der Ermittlung des persönlichen Versicherungsbedarfs sowie individuelle Preis-Leistungs-Vergleiche bieten die Versicherungsexperten der Verbraucherzentrale Thüringen.

Angeboten wird die Versicherungsberatung nach vorheriger Terminabsprache in der Verbraucherberatungsstelle Nordhausen, August-Bebel-Platz 6 am 29.09.2008. Termine können in der Beratungsstelle sowie telefonisch unter 0361/555140 vereinbart werden.
Autor: nnz

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