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Sa, 18:19 Uhr
23.08.2008

Verdient

Wacker Nordhausen musste heute zum ersten Auswärtsspiel der noch jungen Saison nach Weimar fahren. Im Kopf hatten die Kicker und ihr Trainer vielleicht noch den 0:3-Sieg aus der vergangenen Saison. Der Elf aus der Klassikerstadt ging es ebenso. Für die nnz stand Klaus Verkouter am Spielfeldrand...


Der Weimarer Lindenberg bleibt auch weiterhin eine gute Adresse für die Mannen vom Trainer Burkhard Venth. Seine Jungs verließen das Spielfeld als Sieger. So ist das 0:1 zwar das minimal mögliche Siegresultat, doch es geht in Ordnung.

Bereits in der ersten Halbzeit bestimmten die Nordhäuser weitestgehend das Spielgeschehen in Weimar, erst nach 30 Minuten musste Lars Greschke auf der Hut sein, einen Schuß von der Strafraumgrenze parierte er jedoch sicher. Wiederholt schlichen sich bei den Gästen jedoch Unsicherheiten im Spielaufbau und Abspielfehler ein. Wacker-Fans kennen das. Für die erste Spielhälfte bleibt noch ein satter Schuß von Torsten Klaus in der 40. Minute nachzutragen, kurz danach findet ein Hoffmann-Kopfball nicht den finalen Weg ins Tor.

23 Minuten musste der mitgereiste Nordhäuser Anhang in der zweiten Halbzeit bis zur sportlichen Erlösung warten. Torsten Klaus geht rechts durch und haut das Leder aus spitzem Winkel aufs Tor, korrekter gesagt: ins Tor. Die Fachleute in Weimar sind sich nicht sicher: War da noch ein anderer Spieler am Ball? Klaus Verkouter schreibt dieses Tor dem Nordhäuser Knipser zu.

Zum ersten Mal in Wacker-Dress war Neuzugang Thomas Hurt zu sehen. „Thomas Hurt hat sich gut in das mannschaftliche Gefüge eingepasst, am Ende fehlten zwar ein wenig die Kräfte, doch die Position im linken Mittelfeld scheint die richtige zu sein“, telefoniert Verkouter in die nnz-Redaktion. Brenzlig wurde es dann noch einmal kurz vor dem Abpfiff. Einen Schuss von Oschmann parierte Greschke glänzend und lenkte die Kugel zur Ecke.

Für Weimars Trainer Armin Romstedt sei es eine unglückliche Niederlage gewesen, konstatierte der zur anschließenden Pressekonferenz. Man habe sich in Weimar viel vorgenommen, habe das 0:3 aus den Köpfen verdrängt – genutzt hatte es nichts.

Für Burkhard Venth war das Spiel eine gute Standortbestimmung, die Mannschaft habe vor allem Leidenschaft bewiesen und damit auch das Fundament für den Sieg gelegt. Wenn sich die Spieler so weiter entwickeln, dann werde man in Nordhausen in dieser Saison seine Freude haben. Gefreut hat sich neben Klaus Verkouter am Spielfeldrand auch Jacek Ciesla, der seine Kameraden mit anfeuerte. „Wenn jeder in jedem Spiel so wie heute kämpft, dann können wir ganz oben mitspielen“, so das Fazit des Polen.
Autor: nnz

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