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Do, 12:10 Uhr
21.08.2008

200 Jahre auf einen Blick

Am kommenden Dienstag wird um 17 Uhr eine neue Ausstellung im Altstadtmuseum „Flohburg“ eröffnet. Dabei geht es um zwei besondere Jahrhunderte in Nordhausen, die für die Stadt prägend gewesen waren. Die Einzelheiten in Ihrer nnz...

Teil der Exposition (Foto: I. Bergmann) Teil der Exposition (Foto: I. Bergmann)
Kunstlehrer Hagen Leicht stellt mit Schülerarbeiten des Humboldt-Gymnasiums eigenen Themenbereich

„Anlass der Ausstellung, die bis zum 2. November zu sehen sein wird, ist der 200. Jahrestag der höheren Bildung in Nordhausen, den das älteste Nordhäuser Gymnasium „Wilhelm von Humboldt“ quasi im Namen seines Vorläufers feiert. Vorläufer war die höhere Töchterschule, die 1808 in der Stadtmitte gegründet wurde und später als Zusammenschluss mit dem humanistischen Gymnasium und dem Realgymnasium seinen Standort in der Blasii-Straße hatte“, erklärt Museumsleiter Jürgen Rennebach.

Die Ausstellung sei in drei Themenbereiche konzipiert, sagt er. „Bei der Gestaltung und der Materialauswahl der Ausstellung hat uns das Humboldt-Gymnasium sehr unterstützt.“ So begleitete Geschichtslehrer Axel Bode gemeinsam mit dem Stadtarchiv den geschichtlichen Teil und Kunsterziehungslehrer Hagen Leicht stellte Schülerarbeiten aus dem Unterricht und aus dem einmal jährlich stattfindenden Feininger- Pleinair in Mellingen für die Ausstellung in einem zweiten eigenständigen Themenbereich zusammen, welcher im Erdgeschoss zu sehen ist. Im Mittelgeschoss erhalten zu guter letzt die Namensgeber der Schulen, Königin Luise von Preußen und Wilhelm von Humboldt mit ihren Lebensleistungen eine eigene ‚Abteilung’.

Im 1. Obergeschoss findet der Besucher die Geschichte des Gymnasiums, aber auch die allgemeine Geschichte des Schulwesens der Stadt Nordhausen auf Übersichten und Lageplänen der Bildungseinrichtungen. Die Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg werde hier ebenso beleuchtet, wie der Zusammenschluss der Bildungseinrichtungen in der DDR-Zeit zur Humboldt-Oberschule und die Zeit nach der Wende. „Stilblüten aus Schulaufsätzen, exzellente Ausstellungsstücke wie alte Schulmaterialien, Waagen, Messgeräte, Schuleingangs- und -ausgangsbücher oder Fotos von Lehrern und Schülern vergangener Tage sind nicht nur interessant, sondern bringen sicher den einen oder anderen zum Schmunzeln“, ist sich der Museumsleiter sicher.

Gedanken und Zitate von Humboldt zögen sich darüber hinaus wie ein roter Faden durch die Ausstellung. „Und manch einer wird erstaunt sein, welche Redewendungen von Humboldt auch heute noch in unserem Wortschatz gebräuchlich sind“, so Rennebach.
Autor: nnz

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