Di, 07:13 Uhr
19.08.2008
Heute schon angeschwärzt?
Die Offenheit des Internets ist in ein neues Level gelangt. Auf einer in den USA stationierten Seite kann man seine Nachbarn anschwärzen. Auch Nordhäuser gehören bereits zu den Opfern.
Da werden in der Unterstadt, in der Pestalozzistraße Assis öffentlich gemacht, die Hartz IV beziehen, darüber schimpfen, sich jedoch nicht um Arbeit bemühen. selbst im sommer ist die heizung an - bezahlt ja der blöde steuerzahler und der rest der mitmieter (verteilerschlüssel: 70% verbrauch/ 30% wohnfläche), ist da zu lesen.
Gräßliche Nachbarn, so die deutsche Übersetzung der Seite, werden auch schon mal mit Namen benannt. Über eine Nordhäuserin ist zu lesen: Kind ist laut und sie betreibt Psychoterror allen Nachbarn gegenüber.
Die Krönung des Ganzen ist die Vorstellung eines jungen Mannes samt Foto, versehen mit dem Text: laßt die Finger von diesem Typen. Abgeschickt von einer vermutlich frustrierten Altbewerberin. Zum Schluß dieser Müllhalde haben wir noch etwas Nettes gefunden: Da wird ein Nachbar als der beste Freund beschrieben.
Wie aber kann man dem Einhalt gebieten? Kaum, so die Meinung von Fachleuten. Ein Vorgehen gegen die persönlichkeitsverletzenden und diffamierenden Äußerungen ist nahezu aussichtslos, da die Verantwortlichen ihren Sitz in den USA haben. Die Möglichkeiten für einen Deutschen, sich gegen einen Eintrag zu wehren, tendieren daher gegen Null meint Medienrechtler K. Gulden aus Mainz.
Autor: nnzDa werden in der Unterstadt, in der Pestalozzistraße Assis öffentlich gemacht, die Hartz IV beziehen, darüber schimpfen, sich jedoch nicht um Arbeit bemühen. selbst im sommer ist die heizung an - bezahlt ja der blöde steuerzahler und der rest der mitmieter (verteilerschlüssel: 70% verbrauch/ 30% wohnfläche), ist da zu lesen.
Gräßliche Nachbarn, so die deutsche Übersetzung der Seite, werden auch schon mal mit Namen benannt. Über eine Nordhäuserin ist zu lesen: Kind ist laut und sie betreibt Psychoterror allen Nachbarn gegenüber.
Die Krönung des Ganzen ist die Vorstellung eines jungen Mannes samt Foto, versehen mit dem Text: laßt die Finger von diesem Typen. Abgeschickt von einer vermutlich frustrierten Altbewerberin. Zum Schluß dieser Müllhalde haben wir noch etwas Nettes gefunden: Da wird ein Nachbar als der beste Freund beschrieben.
Wie aber kann man dem Einhalt gebieten? Kaum, so die Meinung von Fachleuten. Ein Vorgehen gegen die persönlichkeitsverletzenden und diffamierenden Äußerungen ist nahezu aussichtslos, da die Verantwortlichen ihren Sitz in den USA haben. Die Möglichkeiten für einen Deutschen, sich gegen einen Eintrag zu wehren, tendieren daher gegen Null meint Medienrechtler K. Gulden aus Mainz.

