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Sa, 14:58 Uhr
09.08.2008

nnz/kn-Service: Auf's Kleingedruckte achten

Die Inflation knabbert in Deutschland immer kräftiger an der Kaufkraft der Ersparnisse. Bei einer Teuerungsrate von über drei Prozent verliert das klassische Sparbuch mit einer Verzinsung von gerade mal rund einem Prozent deutlich an Attraktivität. Gefragt sind deshalb andere, risikofreie Möglichkeiten, das mühsam verdiente Geld mit höchstmöglicher Rendite anzulegen...


Der Finanzmarkt wartet dafür nahezu täglich mit neuen Offerten auf, wobei vor allem die Tagesgeld-Angebote verstärkt Zulauf haben. Doch wer unter den zahlreichen versprochenen "Top-Verzinsungen" den Überblick behalten und die für seine Bedürfnisse besten Anlagebedingungen herausfiltern will, braucht fundierten Expertenrat. Die Finanzexpertin Anette Rehm beispielsweise gibt auf dem neuen Internetportal www.geld-magazin.de nützliche Tipps, die Sparer vor Lockvogelangeboten mit kleinen und großen Schönheitsfehlern bewahren sollen.

"Oftmals gilt der superhohe Guthabenzins nur bis zu einem bestimmten Betrag oder lediglich in einem gewissen Zeitraum. Danach gibt es nur noch einen Zinssatz, der bestenfalls Marktdurchschnitt ist. Manchmal sind die guten Konditionen auch nur auf Neukunden beschränkt oder teure Gebühren schmälern die Rendite", warnt die Fachfrau, die empfiehlt, das Kleingedruckte des Angebots genau zu studieren. In ihrem Onlinemagazin erklärt sie auch die Anlagemöglichkeit, die Vater Staat seit Juli 2008 bereithält.

Das Produkt der bundeseigenen Finanzagentur ist an den Geldmarktzinssatz Eonia gekoppelt, wobei der Privatkunde davon 7,5 Prozent Abschlag in Kauf nehmen muss. Dennoch werden diese Zinsen täglich angepasst und nicht wie bei vielen anderen Banken erst mit erheblichen Zeitverzögerungen an den Sparer weitergegeben. Ein Angebot, das sich oftmals für den Anleger lohnen kann.
Autor: nnz

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