Mi, 10:59 Uhr
06.08.2008
Wurzeln in der Tiefgarage
Erdgeschoss-Wohnungen mit direktem Zutritt zum eigenen Garten oder die Dachgeschoss-Wohnung mit großzügiger Terrasse über den Dächern der Innenstadt: Auf der derzeit größten Baustelle der SWG werden im Rahmen der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen originelle Wohnräume entstehen. Die Einzelheiten dazu hat Ihre nnz zusammengetragen...
Der 1. Bauabschnitt (rechts) ist abgeschlossen. Im 2. Baubschnitt lauifen derzeit die Arbeiten in den Wohnungen sowie die Anbauten jeweils an den Stirnseiten des Gebäudes
Bis Dezember sollen die Arbeiten beendet sein inklusive der Anwohner-Tiefgarage, sagte jetzt Peter Spannaus, technischer Leiter bei der SWG. Komplett abgeschlossen ist der 1. Bauabschnitt – die Sanierung der 67 Wohnungen in den Eingängen der Kranichstraße 24 bis 27, sowie Kornmarkt 1,3 und 4. Die Mieter dort können sich über Wohnungen freuen, in denen vom Stromkabel bis zum Fenster und Balkon alles nagelneu ist inklusive der Wärmedämmung auf höchstem Standard. Hinzu kommen in einem Teil der Aufgänge innen bzw. außen liegende Fahrstühle sowie Loggien und in der obersten Etage laubengangähnlich aneinander gereihte Balkone. Im Kornmarkt 1 sind darüber hinaus 10 behindertenfreundliche Wohnungen mit breiteren Türen entstanden, die dank des Lifts auch ebenerdig erreichbar sind, sagte Spannaus.
Ein Drittel der Arbeiten des 2. Bauabschnittes seien inzwischen auch abgearbeitet. In den 40 Wohnungen der Engelsburg 6 bis 10 laufe zurzeit die Innensanierung, die Vorinstallationen sind erledigt, so Spannaus. Die Sanierung hier werde dieselben Arbeiten umfassen wie bei den Wohnungen des 1. Bauabschnitts. Nur haben wir jetzt den Vorteil, dass nur ein geringer Teil der Wohnungen bewohnt sind – da muss man bei den Arbeiten weniger Rücksicht nehmen und kommt schneller voran. Die Wohnungen im 2. Abschnitt bekämen teilweise neue Grundrisse – sie werden großzügiger im Zuschnitt.
Und es gibt Besonderheiten: So werden 2 Wohnungen im Erdgeschoss einen eigenen Vorgarten bekommen in Richtung Innenhof. Weitere Besonderheit: Es entstehen drei vollkommen neue Wohnungen durch einen Vorbau an der Stirnseite der Häuser in Richtung Kranichstraße. Und zwei von diesen Wohnungen wiederum im Dachgeschoss bekommen eine großzügige Terrasse, die mit Kies- und Holzauflagen ästhetisch anspruchsvoll gestaltet wird., so Spannaus.
Am gegenüberliegenden Gebäude-Giebel in Richtung Rathaus werde derzeit ein Anbau geschaffen. Spannaus: Für jeweils zwei Wohnungen pro Geschoss entsteht hier eine geschlossene Terrasse sowie jeweils ein Abstellraum, sagte der Technische Leiter.
Parallel zum 2. Bauabschnitt laufen auch die Arbeiten zur dritten Bau-Etappe: Das ist der Bau der Anwohner-Tiefgarage im Innenhof der Wohnblocks mit ca. 70 Stellplätzen. Derzeit würden die Fundamente und die Grundleitungen geschaffen, danach werde man die Stützen stellen. Die Zufahrt zum Parkdeck erfolge sowohl unterirdisch als auch ebenerdig. Das Dach des Parkdecks wird zugleich die Grün- und Freizeitfläche für die Mieter: Wir werden Rasen-, Baum- und Grünpflanzenanlagen schaffen.
Als Highlight wird es auf der Fläche eine riesige Platane geben, deren Wurzeln im Boden der Tiefgarage gründen. Auch zur Bewässerung der Pflanzen auf dem Parkdeck gehen wir einen ungewöhnlichen Weg: Wir sammeln das Niederschlagswasser von den Dächern ringsum in einer riesigen Zisterne, aus der wir die Pflanzen versorgen. Das spart eine Menge Arbeit und Zeit – und schont darüber hinaus noch die Ressourcen, so Spannaus.
Dem Zeitplan im 10-Millionen-Projekt hinke hinke man mit wenigen Wochen hinterher. Vor allem die Verlegung der Trafostation vom Zentrum der Baustelle in einen Anbau des Rathauses hat viel Zeit gekostet, weil sie technisch anspruchsvoll war. Zu kämpfen hatten wir auch mit den Bauplänen aus der Bauzeit der Wohnblocks – die haben oft mit den vor Ort gefundenen baulichen Realitäten wenig zu tun gehabt, aber auch das haben wir mittlerweile im Griff. Der Verzug ist aber kein Unglück, da der Gesamt-Rahmen eingehalten werden kann, sagte Spannaus.
Autor: nnzDer 1. Bauabschnitt (rechts) ist abgeschlossen. Im 2. Baubschnitt lauifen derzeit die Arbeiten in den Wohnungen sowie die Anbauten jeweils an den Stirnseiten des Gebäudes
Bis Dezember sollen die Arbeiten beendet sein inklusive der Anwohner-Tiefgarage, sagte jetzt Peter Spannaus, technischer Leiter bei der SWG. Komplett abgeschlossen ist der 1. Bauabschnitt – die Sanierung der 67 Wohnungen in den Eingängen der Kranichstraße 24 bis 27, sowie Kornmarkt 1,3 und 4. Die Mieter dort können sich über Wohnungen freuen, in denen vom Stromkabel bis zum Fenster und Balkon alles nagelneu ist inklusive der Wärmedämmung auf höchstem Standard. Hinzu kommen in einem Teil der Aufgänge innen bzw. außen liegende Fahrstühle sowie Loggien und in der obersten Etage laubengangähnlich aneinander gereihte Balkone. Im Kornmarkt 1 sind darüber hinaus 10 behindertenfreundliche Wohnungen mit breiteren Türen entstanden, die dank des Lifts auch ebenerdig erreichbar sind, sagte Spannaus.
Ein Drittel der Arbeiten des 2. Bauabschnittes seien inzwischen auch abgearbeitet. In den 40 Wohnungen der Engelsburg 6 bis 10 laufe zurzeit die Innensanierung, die Vorinstallationen sind erledigt, so Spannaus. Die Sanierung hier werde dieselben Arbeiten umfassen wie bei den Wohnungen des 1. Bauabschnitts. Nur haben wir jetzt den Vorteil, dass nur ein geringer Teil der Wohnungen bewohnt sind – da muss man bei den Arbeiten weniger Rücksicht nehmen und kommt schneller voran. Die Wohnungen im 2. Abschnitt bekämen teilweise neue Grundrisse – sie werden großzügiger im Zuschnitt.
Und es gibt Besonderheiten: So werden 2 Wohnungen im Erdgeschoss einen eigenen Vorgarten bekommen in Richtung Innenhof. Weitere Besonderheit: Es entstehen drei vollkommen neue Wohnungen durch einen Vorbau an der Stirnseite der Häuser in Richtung Kranichstraße. Und zwei von diesen Wohnungen wiederum im Dachgeschoss bekommen eine großzügige Terrasse, die mit Kies- und Holzauflagen ästhetisch anspruchsvoll gestaltet wird., so Spannaus.
Am gegenüberliegenden Gebäude-Giebel in Richtung Rathaus werde derzeit ein Anbau geschaffen. Spannaus: Für jeweils zwei Wohnungen pro Geschoss entsteht hier eine geschlossene Terrasse sowie jeweils ein Abstellraum, sagte der Technische Leiter.
Parallel zum 2. Bauabschnitt laufen auch die Arbeiten zur dritten Bau-Etappe: Das ist der Bau der Anwohner-Tiefgarage im Innenhof der Wohnblocks mit ca. 70 Stellplätzen. Derzeit würden die Fundamente und die Grundleitungen geschaffen, danach werde man die Stützen stellen. Die Zufahrt zum Parkdeck erfolge sowohl unterirdisch als auch ebenerdig. Das Dach des Parkdecks wird zugleich die Grün- und Freizeitfläche für die Mieter: Wir werden Rasen-, Baum- und Grünpflanzenanlagen schaffen.
Als Highlight wird es auf der Fläche eine riesige Platane geben, deren Wurzeln im Boden der Tiefgarage gründen. Auch zur Bewässerung der Pflanzen auf dem Parkdeck gehen wir einen ungewöhnlichen Weg: Wir sammeln das Niederschlagswasser von den Dächern ringsum in einer riesigen Zisterne, aus der wir die Pflanzen versorgen. Das spart eine Menge Arbeit und Zeit – und schont darüber hinaus noch die Ressourcen, so Spannaus.
Dem Zeitplan im 10-Millionen-Projekt hinke hinke man mit wenigen Wochen hinterher. Vor allem die Verlegung der Trafostation vom Zentrum der Baustelle in einen Anbau des Rathauses hat viel Zeit gekostet, weil sie technisch anspruchsvoll war. Zu kämpfen hatten wir auch mit den Bauplänen aus der Bauzeit der Wohnblocks – die haben oft mit den vor Ort gefundenen baulichen Realitäten wenig zu tun gehabt, aber auch das haben wir mittlerweile im Griff. Der Verzug ist aber kein Unglück, da der Gesamt-Rahmen eingehalten werden kann, sagte Spannaus.


