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Di, 14:34 Uhr
05.08.2008

Von Theater und Verantwortung

Seit dem Beginn des Jahres 2007 gehört die Nordbrand Nordhausen GmbH zu den Rotkäppchen-Mumm-Kellereien. Thüringens Minister Dr. Klaus Zeh (CDU) wollte wissen, wie es dem Nordhäuser Traditionsunternehmen und den 150 Mitarbeitern seitdem ergangen ist. Hier die Antwort...

Zeh (links) im Gespräch mit Junker (Foto: Freytag) Zeh (links) im Gespräch mit Junker (Foto: Freytag)

„Wir fühlen uns in der Rotkäppchen-Mumm-Gruppe sehr gut aufgehoben“, so Geschäftsführer Hans-Joachim Junker. Man habe auch in diesem Jahr die Produkte so erfolgreich absetzen können, dass das Vorjahresniveau bereits erreicht ist und die gesteckten Absatzziele sogar überboten werden konnten, obgleich auch Nordbrand bei der Rohstoffbeschaffung mit den allgemeinen Preissteigerungen zu kämpfen habe.

Das Unternehmen investiert. Gerade hat man für 400.000 Euro eine neue Lagehalle gebaut, um auch die Logistikstruktur der neuen Unternehmensstruktur anzupassen. Geplant sind weitere Investitionen in ähnlicher Größenordnung. Im Herbst soll die Traditionsbrennerei einen Erlebnisshop bekommen. Hans-Joachim Junker ist stolz darauf, dass die Traditionsbrennerei mit jährlich 20.000 Besuchern das bestfrequentierte Museum Nordhausens ist.

Um diese noch besser zu vermarkten, geht man mit dem Theaterprojekt “Prost, Henriette” gemeinsam mit dem Theater Nordhausen neue Wege und lässt ab dem 12. September die Räume der Traditionsbrennerei zur Theaterbühne werden. Zeh interessierte sich darüber hinaus auch für die unternehmerische Verantwortung eines Spirituosenherstellers. Dieser sei man sich absolut bewusst, denn es stehe außer Frage, dass der missbräuchliche Umgang mit Alkohol mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist, so Junker.

Nordbrand engagiert sich deshalb über den Bundesverband der Deutschen Spirituosenindustrie durch Aufklärung und Information in Schulen, in Familien und im Straßenverkehr für den verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken. Hans-Joachim Junker nutzte als Vorsitzender des Nordhäuser Unternehmerverbandes das Gespräch auch, um mit dem Minister über das Industriegebiet Goldene Aue entlang der A 38 zu sprechen. Beide waren sich einig, dass die Umsetzung mit Blick auf den bisherigen Zeitablauf nicht zufriedenstellend ist und stärker vorangetrieben werden muss. Der Minister sicherte hierfür seine volle Unterstützung zu.
Autor: nnz

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