eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 11:46 Uhr
05.08.2008

Verband und Gemeinde gemeinsam

Seit Mitte Mai wird in der Hinterstraße in Werther gebaut. „Die ersten 300 Meter - da sind die Rohre schon drin – sind aktuell dem Straßenbau vorbehalten“, erläutert der Bauamtsleiter der Gemeinde Werther, Rainer Hirdes. Die Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte aufgeteilt...

Straßenbau (Foto: Gemeindeverwaltung) Straßenbau (Foto: Gemeindeverwaltung)
Bauarbeiten in der Hinterstraße in Werther

Dieser erste Bauabschnitt vom Schinderleich bis zum Stadtberg soll Ende September fertig sein. Dann allerdings kommt der weitaus größere Brocken, der zweite Bauabschnitt. Hier rechnet die Gemeindeverwaltung mit der Fertigstellung des Kanalbaus zum Ende dieses Jahres. Die Straße des zweiten Bauabschnitts muss noch warten, hierzu müssen Fördermittel beantragt werden.

Wenn die Arbeiten bis Ende 2008 fertig sind, dann sind auf rund einem Kilometer Länge etwa 513.000 Euro verbaut, davon 123.000 Euro für Straßenbau und 390.000 Euro für Kanalbau. 14 Unternehmen hatten sich für den Auftrag mit zwei Losen beworben. Das günstigste Angebot kam von einer Firma aus Wohlmirstedt. Bis fast 900.000 Euro lag die Preisspanne der bietenden Firmen, so Hirdes.

Wenn die Arbeiten beendet sind, dann leiten 56 Grundstückbesitzer das Regen- und das Schmutzwasser in getrennten Rohrsystemen in die zentrale Kläranlage des Ortes. Der Abwasserzweckverband „Goldene Aue“ sowie die Gemeinde haben sich entschlossen, die Arbeiten gemeinsam auszuführen. Das spart Geld, Zeit und Unannehmlichkeiten für die Anlieger.

Straßenbau (Foto: Gemeindeverwaltung) Straßenbau (Foto: Gemeindeverwaltung)
Bauarbeiten in der Hinterstraße in Werther

Die werden – so sehen es die Satzungen des Verbandes sowie der Gemeinde vor – an den Kosten beteiligt. Beim Zweckverband wird der Anschlussbeitrag nach der Grundstücksgröße berechnet, beim Straßenbau werden 50 Prozent ebenfalls entsprechend der Grundstücksgrößen auf die Grundstücksbesitzer umgelegt.

Die neue Hinterstraße wird eine Breite von 4,75 Meter haben, auf einer Seite schließt sich ein 1,50 Meter breiter Gehweg an. Neben einer zentralen Sitzgruppe als Ruhezone mit viel Grün sollen gesicherte und verschließbare Parkflächen zur Verpachtung angeboten werden. Auf der gesamten Straße wird es dann ein eingeschränktes Parkverbot geben.

„Für eine gewisse Zeit ist das Parken natürlich erlaubt, doch Dauerparker sind nicht erwünscht“, so der Bauamtsleiter, der die bauausführende Firma lobt. Deren Mitarbeiter sprechen jedes Detail mit den jeweiligen Hausbesitzern ab, damit die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich gehalten werden können.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)