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Do, 13:49 Uhr
24.07.2008

Falsche Polizisten unterwegs

Es war der Dienstagabend in Nordthüringen. Die beiden „Beamten“ kassierten einen Brummifahrer ab. Jetzt fahndet die richtige Polizei nach den falschen „Kollegen“


Am Dienstagvormittag wurde ein 45jähriger LKW-Fahrer Opfer von zwei falschen Polizisten. Gegen 10:00 Uhr hielten in der Ortslage Schönstedt, im Unstrut-Hainich-Kreis, zwei vermeintliche Polizisten einen LKW an. Mit einer Anhaltekelle aus einem zivilen, blauen Opel Astra heraus, wurde dem Fahrer deutlich gemacht, dass er anhalten solle. Auch eine Leuchtschrift in der Heckscheibe „Bitte Folgen“ und das Zeigen eines gültig aussehenden Dienstausweises ließen die Verkehrskontrolle echt erscheinen.

Durch die zwei Personen wurde ein Verwarngeld von 165 Euro ausgesprochen und in bar kassiert. Der LKW-Fahrer wurde erst stutzig, als er sich am gestrigen Tage die ausgehändigte Quittung genauer betrachtete und Zweifel an der Echtheit des Beleges aufkamen. Daraufhin ging der Mann zur Polizei und der Schwindel flog auf.

Die zwei falschen Polizisten werden wie folgt beschrieben:

Der Mann soll ca. 180 cm groß und schlank sein. Er hatte kurze, dunkle Haare und war von sportlicher Erscheinung. Bekleidet war er mit einer Jeanshose und einem Polo-Shirt.

Die Frau war ca. 165 groß und schlank. Sie hatte braune Haare und war bekleidet mit einer blauen Jeanshose und einem dunkelfarbigen Langarmshirt.

Die „richtige“ Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer hat diese vermeintliche Verkehrskontrolle am 22. 07. 2008 in Schönstedt beob-achtet oder kann weiter Angaben zu den Tätern machen? Sollte es weiter Opfer dieser „Masche“ geben, werden diese gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Langensalza, unter der Telefon-Nummer 0 36 03/831-0, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Muster (Foto: Polizei) Muster (Foto: Polizei)

Wir veröffentlichen hier das Muster eines gültigen Dienstausweises. Bei dem ist auf der Vorderseite auf das Dienstsiegel und auf der Rückseite auf die Verlängerungsvermerke zu achten. Misstrauisch sollte man auch werden, wenn die „Polizisten“ Beträge für Verkehrsordnungswidrigkeiten über 35 Euro in bar verlangen. Beträge ab 40 Euro werden in einem Beleg erfasst und der Betroffene wird durch die Bußgeldstelle angeschrieben.
Autor: nnz/kn

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