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Do, 07:32 Uhr
24.07.2008

Niemals übertreiben

Sie ist lebenswichtig und dennoch gefährlich. Vor allem im Sommer, also in der Urlaubszeit. Die Rede ist von der Sonne. Wie die Balance zwischen Sonne und Haut am besten zu halten ist, dass verrät Julie Garke in Ihrer nnz.


Sommerzeit ist Urlaubszeit. Für viele Thüringerinnen und Thüringer steht an ihren freien Tagen neben Ruhe und Erholung vor allem Sonne tanken auf dem Programm. Doch Vorsicht: Schon nach kurzer Zeit haben Sonnenstrahlen neben der wohltuenden auch eine schädigende Wirkung auf die Haut.

Sonnenlicht ist gesund: Es regt den Stoffwechsel und die Bildung von Hormonen an, stärkt das Immunsystem und steigert das Wohlbefinden. "Doch auch beim Sonnenbaden gilt: Ein maßvoller Genuss schützt vor unangenehmen Folgen", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin im Landkreis Nordhausen. Denn wer sich ungebräunt und ungeschützt der Sonne aussetzt, riskiert schnell einen Sonnenbrand. "Zwar verfügt unsere Haut über einen natürlichen Eigenschutz, dieser beträgt jedoch bei hellhäutigen Menschen häufig nur wenige Minuten“, erklärt Garke.

Trifft zuviel kurzwellige UV-B-Strahlung auf die Haut, entzündet sich diese, und es kommt zu der charakteristischen, schmerzhaften Rötung. UV-A-Strahlen und Infrarot-Strahlen lassen die Haut schneller altern und fördern eine vermehrte Faltenbildung. "Wird die Haut nicht vor den schädlichen Strahlen geschützt, steigt langfristig das Hautkrebsrisiko", warnt Garke. In Deutschland erkranken Schätzungen zufolge jährlich mehr als 11.000 Menschen an bösartigem Hautkrebs.

Um die schädlichen Wirkungen der Sonnenstrahlung zu mindern, enthalten Sonnenschutzmittel spezielle Substanzen, die das UV-Licht filtern. "Ein gutes Präparat sollte nicht nur gegen UV-A- und UV-B-, sondern zusätzlich auch gegen Infrarot-Strahlen schützen", sagt Garke. In der Apotheke können sich Verbraucher beraten lassen, welcher Lichtschutzfaktor bei ihrem Hauttyp geeignet ist. Um Sonnenbrände und -allergien zu vermeiden, sollte die Haut immer langsam an die Sonne gewöhnt werden.

"Um einen effektiven Schutz zu erreichen, sollten Sonnencremes bereits eine halbe Stunde vor dem geplanten Aufenthalt in der Sonne aufgetragen werden", rät Garke. Verbraucher sollten hierbei nicht zu sparsam sein, da nur ein lückenloser Film vor Sonnenbrand und Hautschäden schützt. "Wer sich körperlich anstrengt oder baden geht, sollte den Schutz regelmäßig erneuern. Generell ist jedoch zu beachten, dass Nachcremen die Schutzzeit nicht verlängert", so Garke.

Die Strahlen der Mittagssonne sind am intensivsten. "Von 11 bis 15 Uhr sollte man sich am Besten ein schattiges Plätzchen suchen", rät Garke. Für Kinder unter einem Jahr sind Sonnenbäder generell tabu. "Auch bei älteren Kindern sollten möglichst nur Arme und Beine der Sonne ausgesetzt werden", so Garke. Auch eine Kopfbedeckung ist sinnvoll, außerdem sollte die empfindliche Netzhaut der Augen durch eine Sonnenbrille geschützt werden.

Intensive Sonnenbestrahlung trocknen die Haut aus. "Nach dem Sonnenbad sollte die Haut deshalb immer mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion gepflegt werden", rät Garke. Produkte mit Dexpanthenol helfen, die Haut zu regenerieren. Bei Sonnenbrand helfen kühlende Gele gegen die schmerzhaften Rötungen.
Autor: nnz

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