Di, 13:39 Uhr
22.07.2008
Von Bürokratie bis Doppik
Trotz seines neuen Jobs ist Thüringens Chef der Staatskanzlei und Europaminister, Dr. Klaus Zeh, sehr häufig in seiner Heimat und nicht in Europa unterwegs. Auch gestern wieder...
Thüringens Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Dr. Klaus Zeh (CDU), folgte am Montag einer Einladung von Rektor Prof. Jörg Wagner und von Prof. Stefan Zahradnik sowie Studenten der Studiengänge Public Management (Bachelor) und Public Management and Governance (Master), um mit ihnen über Verwaltungsstrukturreformen in Deutschland und unter europäischen Blickwinkel zu diskutieren.
Die Fachhochschule Nordhausen sei mit beiden Studiengängen führend in der Forschung zur Bürokratiekostenmessung und -einsparung sowie bei der Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens in Verwaltungen. Die Studenten berichteten dem Minister über die Ergebnisse eines jüngst von ihnen unter Federführung Prof. Zahradniks gemeinsam mit dem Thüringer Justizministerium durchgeführten Pilotprojekts zum so genannten Standard-Kosten-Modell, und zwar wurde von ihnen das alte Bundesgaststättengesetz und der Entwurf eines Thüringer Gaststättengesetzes unter Kostengesichtspunkten verglichen.
Erstaunt erfuhr der Minister, dass durch den Entwurf des novellierten, weniger regulierenden Thüringer Gaststättengesetzes die Wirtschaft mit Einsparungen von etwa 440.00 Euro und die Verwaltung sogar von 616.000 Euro rechnen könnte. Erreicht werden diese Einsparungen durch die Umstellung des bisherigen Erlaubnisverfahrens in ein Anzeigeverfahren, den Wegfall baurechtlicher Vorschriften, weniger betriebliche Kontrollen und den Wegfall von Beibringungspflichten für bestimmte Unterlagen.
In angenehmer und angeregter Diskussion erörterten der Minister und seine Gastgeber, wie künftig die Verwaltungsvereinfachung in Thüringen fortgeführt werden könnte, um die Bürger, die Wirtschaft und die Verwaltungsbehörden von unnötigen Bürokratiekosten zu entlasten. Interessante Anregungen und Impulse kamen von beiden Seiten und die Gesprächsteilnehmer waren sich am Ende einig, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und den zuständigen Ministerien auch in Zukunft fortzusetzen, um die Erfahrungen der Fachhochschule im Interesse der Verwaltungsvereinfachung und Kostenminimierung umzusetzen.
Autor: nnzThüringens Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Dr. Klaus Zeh (CDU), folgte am Montag einer Einladung von Rektor Prof. Jörg Wagner und von Prof. Stefan Zahradnik sowie Studenten der Studiengänge Public Management (Bachelor) und Public Management and Governance (Master), um mit ihnen über Verwaltungsstrukturreformen in Deutschland und unter europäischen Blickwinkel zu diskutieren.
Die Fachhochschule Nordhausen sei mit beiden Studiengängen führend in der Forschung zur Bürokratiekostenmessung und -einsparung sowie bei der Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens in Verwaltungen. Die Studenten berichteten dem Minister über die Ergebnisse eines jüngst von ihnen unter Federführung Prof. Zahradniks gemeinsam mit dem Thüringer Justizministerium durchgeführten Pilotprojekts zum so genannten Standard-Kosten-Modell, und zwar wurde von ihnen das alte Bundesgaststättengesetz und der Entwurf eines Thüringer Gaststättengesetzes unter Kostengesichtspunkten verglichen.
Erstaunt erfuhr der Minister, dass durch den Entwurf des novellierten, weniger regulierenden Thüringer Gaststättengesetzes die Wirtschaft mit Einsparungen von etwa 440.00 Euro und die Verwaltung sogar von 616.000 Euro rechnen könnte. Erreicht werden diese Einsparungen durch die Umstellung des bisherigen Erlaubnisverfahrens in ein Anzeigeverfahren, den Wegfall baurechtlicher Vorschriften, weniger betriebliche Kontrollen und den Wegfall von Beibringungspflichten für bestimmte Unterlagen.
In angenehmer und angeregter Diskussion erörterten der Minister und seine Gastgeber, wie künftig die Verwaltungsvereinfachung in Thüringen fortgeführt werden könnte, um die Bürger, die Wirtschaft und die Verwaltungsbehörden von unnötigen Bürokratiekosten zu entlasten. Interessante Anregungen und Impulse kamen von beiden Seiten und die Gesprächsteilnehmer waren sich am Ende einig, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und den zuständigen Ministerien auch in Zukunft fortzusetzen, um die Erfahrungen der Fachhochschule im Interesse der Verwaltungsvereinfachung und Kostenminimierung umzusetzen.


