Mi, 10:18 Uhr
16.07.2008
Faß ohne Boden?
Mit der Sanierung der Nordhäuser Stadtmauer entlang des Neuen Weges wird in den nächsten Wochen begonnen. Auf ihrer jüngsten Sitzung hatten die Nordhäuser Stadträte den Weg frei gemacht für das Vorhaben mit der Auftragsvergabe. Das ist dann schon der zweite Anlauf für die Erhaltung der Mauer.
Die Mauer aus 14./15. Jahrhundert wird auf einer Länge von 150 Metern saniert, sagte Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Je nach örtlicher Situation erfolgt der Abbruch der äußeren Mauerschale und Einbau einer verankerten Spritzbetonschale mit Natursteinverblendung Allerdings reduzieren sich je nach Schadensgröße die Arbeiten auch auf die Erneuerung der Mauerkrone, den partiellen Steinersatz oder die teilweise Neuverfugung, so Kohlhause. Die Mauer war bereits Mitte der 1990-iger Jahre in Teilabschnitten saniert worden. Allerdings habe es im Laufe der Zeit Materialunverträglichkeiten gegeben, die jetzt beseitigt werden müssten.
Bereits im Januar dieses Jahres hatte die nnz über Sanierungsarbeiten entlang des Neuen Weges berichtet. Bereits damals waren über 200.000 Euro ausgegeben worden. Auch schon im Januar wurde Materialprobleme verantwortlich gemacht.
Die Arbeiten, die eine Erfurter Firma ausführt, sollen bis zum Jahresende dauern. Prinzipiell werde der Neue Weg – wenn auch nur halbseitig – für den Verkehr frei sein. Allerdings werde es auch Bauphasen geben, in denen der Weg komplett für den Verkehr gesperrt sei, so der Bauamtsleiter. Die Arbeiten kosten insgesamt 221.000 Euro. Aus der Stadtkasse müssen nur 44.200 Euro bezahlt werden, da der Rest aus Städtebaufördermitteln finanziert wird.
Autor: nnzDie Mauer aus 14./15. Jahrhundert wird auf einer Länge von 150 Metern saniert, sagte Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Je nach örtlicher Situation erfolgt der Abbruch der äußeren Mauerschale und Einbau einer verankerten Spritzbetonschale mit Natursteinverblendung Allerdings reduzieren sich je nach Schadensgröße die Arbeiten auch auf die Erneuerung der Mauerkrone, den partiellen Steinersatz oder die teilweise Neuverfugung, so Kohlhause. Die Mauer war bereits Mitte der 1990-iger Jahre in Teilabschnitten saniert worden. Allerdings habe es im Laufe der Zeit Materialunverträglichkeiten gegeben, die jetzt beseitigt werden müssten.
Bereits im Januar dieses Jahres hatte die nnz über Sanierungsarbeiten entlang des Neuen Weges berichtet. Bereits damals waren über 200.000 Euro ausgegeben worden. Auch schon im Januar wurde Materialprobleme verantwortlich gemacht.
Die Arbeiten, die eine Erfurter Firma ausführt, sollen bis zum Jahresende dauern. Prinzipiell werde der Neue Weg – wenn auch nur halbseitig – für den Verkehr frei sein. Allerdings werde es auch Bauphasen geben, in denen der Weg komplett für den Verkehr gesperrt sei, so der Bauamtsleiter. Die Arbeiten kosten insgesamt 221.000 Euro. Aus der Stadtkasse müssen nur 44.200 Euro bezahlt werden, da der Rest aus Städtebaufördermitteln finanziert wird.


