Di, 08:35 Uhr
15.07.2008
Leben mit Hartz IV
Im weltweiten, grenzenlosen Internet gibt es inzwischen Millionen Seiten, auf denen sich Familien vorstellen. Die nnz hat eine Seite gefunden, auf der eine Nordhäuser Familie ihr Leben unter Hartz-IV-Bedingungen beschreibt...
Es ist eigentlich schon viel über das Zurechtkommen mit dem Arbeitslosengeld II geschrieben worden. Wie es ist, alles offen legen zu müssen, sich einer Behörde ausliefern zu müssen, wie es ist, ganz unten angekommen zu sein? Doch oftmals sind es Schilderungen abstrakter Natur.
Auf dieser Internetseite aber beschreibt eine Nordhäuser Familie exakt ihr Leben, listet auf, mit wieviel Geld auszukommen ist. Wie kommt man zum Beispiel mit einem Baby mit etwas mehr als 400 Euro im Monat über die Runden? Das sind 13 Euro für drei Personen am Tag.
Doch Renè Rautenberg will mit seinem Internetprojekt nicht auf die Tränendrüsen der anderen drücken. Seine Motive liegen anders und verdienen deshalb schon Beachtung. Im Gespräch mit der nnz sagte er: Ich will den Leuten mit der Seite zeigen, das man sich in erster Linie als Hartz IV-Empfänger nicht verstecken braucht, weil wir sind doch auch Menschen und keine Tiere sind. Ich will den Leuten Mut machen und helfen, so weit es in meinem Ermessen liegt. Vor allem aber soll die Seite, insbesondere das Forum den Leuten helfen, durch nützliche Tipps oder Erfahrungen von anderen, was man sich unter anderen von den ARGE´n in Deutschland gefallen lassen muss oder was doch zu weit geht.
Den Untertitel der Seite beschreibt Renè Rautenberg: Leben in der Unterschicht – Leben zwischen Hartz IV und Familie. Auf den Seiten gibt es auch ein Diskussionsforum, wo man sich nach einer einfachen Registrierung an den Themen Hartz IV und Staatliche Unterstützungen beteiligen kann, Erfahrungen austauschen kann. Meinungen sind gefragt, wie andere die "Hilfe der Bundesrepublik" sehen, welche Ansichten andere haben.
Die Seite ist online, sie zeigt aber auch einen Ausschnitt des Lebens, dem sich Politiker aller Gewichtsklassen gern verschließen. Daß Familie Rautenberg so offen mit ihrem Leben umgeht, ist zum einen Verzweiflung, zum anderen aber auch Hoffnung und Mut, sich nicht auf Dauer damit abfinden zu müssen.
Und hier geht’s zur Seite
Autor: nnzEs ist eigentlich schon viel über das Zurechtkommen mit dem Arbeitslosengeld II geschrieben worden. Wie es ist, alles offen legen zu müssen, sich einer Behörde ausliefern zu müssen, wie es ist, ganz unten angekommen zu sein? Doch oftmals sind es Schilderungen abstrakter Natur.
Auf dieser Internetseite aber beschreibt eine Nordhäuser Familie exakt ihr Leben, listet auf, mit wieviel Geld auszukommen ist. Wie kommt man zum Beispiel mit einem Baby mit etwas mehr als 400 Euro im Monat über die Runden? Das sind 13 Euro für drei Personen am Tag.
Doch Renè Rautenberg will mit seinem Internetprojekt nicht auf die Tränendrüsen der anderen drücken. Seine Motive liegen anders und verdienen deshalb schon Beachtung. Im Gespräch mit der nnz sagte er: Ich will den Leuten mit der Seite zeigen, das man sich in erster Linie als Hartz IV-Empfänger nicht verstecken braucht, weil wir sind doch auch Menschen und keine Tiere sind. Ich will den Leuten Mut machen und helfen, so weit es in meinem Ermessen liegt. Vor allem aber soll die Seite, insbesondere das Forum den Leuten helfen, durch nützliche Tipps oder Erfahrungen von anderen, was man sich unter anderen von den ARGE´n in Deutschland gefallen lassen muss oder was doch zu weit geht.
Den Untertitel der Seite beschreibt Renè Rautenberg: Leben in der Unterschicht – Leben zwischen Hartz IV und Familie. Auf den Seiten gibt es auch ein Diskussionsforum, wo man sich nach einer einfachen Registrierung an den Themen Hartz IV und Staatliche Unterstützungen beteiligen kann, Erfahrungen austauschen kann. Meinungen sind gefragt, wie andere die "Hilfe der Bundesrepublik" sehen, welche Ansichten andere haben.
Die Seite ist online, sie zeigt aber auch einen Ausschnitt des Lebens, dem sich Politiker aller Gewichtsklassen gern verschließen. Daß Familie Rautenberg so offen mit ihrem Leben umgeht, ist zum einen Verzweiflung, zum anderen aber auch Hoffnung und Mut, sich nicht auf Dauer damit abfinden zu müssen.
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