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Mi, 07:47 Uhr
12.06.2002

A 38: Teile fügen sich zusammen

Nordhausen (nnz). Aktuelle Daten zum Weiterbau der Autobahn A 38 konnte Landrat Joachim Claus (CDU) in der Sitzung des Kreistages am Dienstag deren Mitgliedern mitteilen. nnz war aufmerksamer Zuhörer.


Ohne weiter auf die bereits fertiggestellten Teile der A 38 einzugehen teilte Landrat Claus mit, dass die Verkehrsfreigabe des Teilstücks Wipperdorf - Werther mit der Anschlussstelle Großwechsungen bis Ende 2002 geplant sei. Damit wird die durchgehende Befahrbarkeit von der Anschlussstelle Heringen bis Wipperdorf erreicht. Für den Bereich der Anschlussstelle Bleicherode ­ Wipperdorf läuft das Planfeststellungsverfahren, die Fertigstellung wird bis Ende 2004 erwartet. Ein Jahr später soll der Abschnitt Breitenworbis ­ Bleicherode befahrbar sein. Nach Osten entlang der B 80 von Heringen bis Görsbach besteht Baurecht. Dort beginnen bzw. laufen bereits die Arbeiten zu dem Brückenbauwerk. Für die weiterführende Trasse bis zur Landesgrenze liegt der Planfeststellungsbeschluss vor, die Fertigstellung ist für Sommer 2005 vorgesehen. Sowohl die weiter nach Osten in Sachsen-Anhalt verlaufenden Abschnitte, als auch der von Leinefelde westlich nach Niedersachsen führende Verlauf der A 38 wird nach den vorliegenden Zeitplan bis 2005 fertiggestellt werden. Wie der Landrat ergänzend erläuterte, laufen auf niedersächsischem Gebiet bereits die Arbeiten im Abschnitt Friedland.

Zur B 243n von der Anschlussstelle Großwechsungen aus besteht noch kein Baurecht, das Planfeststellungsverfahren für deren weiteren Verlauf wird durch das Straßenbauamt Nordthüringen beim Landesverwaltungsamt beantragt. Nicht so klar ist derzeit noch die Umsetzung der Planungen der B 4 im Raum Sondershausen-Nord und Sondershausen-Süd, deren Gesamtkosten mit rund 21 Millionen Euro veranschlagt werden. So wie auch bei zahlreichen anderen Ortsumgehungen im Raum Nordthüringen scheint der Bau von den jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln abhängig zu sein. Der Bereich Südharz, also Niedersachwerfen und Ilfeld bedarf demgegenüber noch nachdrücklicher Bemühungen, wobei das Landratsamt bemüht ist, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen bzw. zu vermitteln. Im Grunde und insgesamt vermochte Landrat Claus also berechtigte Zuversicht zu vermitteln.
Autor: nnz

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