Mi, 15:35 Uhr
09.07.2008
Beschließen, aber wie weiter?
Der Nordhäuser Stadtrat soll heute zum zweiten Mal die Vergabe für den Bau der Unterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße beschließen. Doch da wird es vermutlich Nachwehen geben...
Wir erinnern uns: Es eine fast unendliche Geschichte mit dieser Vergabe, bei der Landesvergabekammer eine wichtige Rolle spielte. Nachzulesen ist das alles im Archiv der nnz. Heute nun beschließen die Stadträte die Vergabe der Bauleistungen an eine Bietergemeinschaft, die sich laut Pressestelle aus den Firmen
Im Vorfeld war die Empfehlung der Verwaltung den beiden Bietern mitgeteilt worden. Daraufhin kündigte das unterlegene Unternehmen an, diese Entscheidung prüfen zu lassen. Wie die nnz vorab erfuhr, ist der heutige Beschluß der Stadträte so gefasst, dass für den Fall, dass die Vergabestelle wegen des laufenden Widerspruchs den Auftrag auf den Zweitplatzierten vergeben muss, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ermächtigt wird, dies zu tun.
Eine erneute Ausschreibung würde es wahrscheinlich nicht mehr geben. Erst kürzlich sagte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU), dass diese Baumaßnahme kein Spiel ohne Grenzen sei. Schließlich schießen die Planungs- und Ausschreibungskosten immer wieder in die Höhe, auch würden sich die Rohstoffpreise kontinuierlich verändern – nach oben.
Autor: nnzWir erinnern uns: Es eine fast unendliche Geschichte mit dieser Vergabe, bei der Landesvergabekammer eine wichtige Rolle spielte. Nachzulesen ist das alles im Archiv der nnz. Heute nun beschließen die Stadträte die Vergabe der Bauleistungen an eine Bietergemeinschaft, die sich laut Pressestelle aus den Firmen
- Eurovia Beton GmbH
- Eurovia VBU GmbH und
- ITB GmbH
Im Vorfeld war die Empfehlung der Verwaltung den beiden Bietern mitgeteilt worden. Daraufhin kündigte das unterlegene Unternehmen an, diese Entscheidung prüfen zu lassen. Wie die nnz vorab erfuhr, ist der heutige Beschluß der Stadträte so gefasst, dass für den Fall, dass die Vergabestelle wegen des laufenden Widerspruchs den Auftrag auf den Zweitplatzierten vergeben muss, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ermächtigt wird, dies zu tun.
Eine erneute Ausschreibung würde es wahrscheinlich nicht mehr geben. Erst kürzlich sagte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU), dass diese Baumaßnahme kein Spiel ohne Grenzen sei. Schließlich schießen die Planungs- und Ausschreibungskosten immer wieder in die Höhe, auch würden sich die Rohstoffpreise kontinuierlich verändern – nach oben.

