Mo, 15:07 Uhr
07.07.2008
Der Süden im Norden
Wandertage sind immer noch beliebt. Selbst in der Politik. Und so zog es heute die Mannschaft der Geschäftsstelle der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag in den nördlichsten Norden des Freistaates.
Landtagsabgeordneter Egon Primas hatte eingeladen und wollte den Erfurtern mal die Schönheit seines Wahlkreises vorstellen. Und da sich aus christdemokratischer Sicht auch gleich noch ein kleiner wirtschaftlicher Aufschwung vermitteln läßt, kommt die Ziegenalm in Sophienhof gerade richtig. Schließlich ist der Mann ja nicht nur Experte für Landwirtschaft und nachwachsende Rohstoffe, sondern auch noch passionierter Jäger.
Mit der HSB fuhr die Mannschaft zunächst von Nordhausen nach Sophienhof, dann ging’s zur Ziegenalm, deftiges Mittagessen sowie Ziegenstreicheln und Alm-Führung inklusive. Anschließend das härteste Stück Arbeit an diesem Tag, die Wanderung von Sophienhof nach Ilfeld. Von dort aus dann wieder in die Bahn und die anschließende Einkehr in die Traditionsbrennerei.
Den Gästen erläuterte Oberförster Klaus Thiemrodt sein Revier. 1.800 Hektar hat er zu betreuen, einen Zipfel, an dem die Grenzen von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammenstoßen. 30 Jahre ist Thiemrodt Förster im Auftrag des Staates, früher war sein Revier nur ein Drittel so groß wie derzeit. Wir sind personell am Ende unserer Kräfte, meint der Forstmann.
Am Ende der Fahnenstange sei auch der Holzeinschlag angekommen. 30.000 Festmeter waren es im vergangenen Jahr, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden bereits 16.000 Festmeter eingeschlagen. Seine Mahnung: Wir dürfen unser Kulturgut nicht abhacken. Selbst Fraktionsvorsitzender Mike Mohring wird sich auf der Wanderung ein Bild der Gier gemacht haben können.
Nun endlich haben die Mitarbeiter der Fraktionsgeschäftsstelle mal den Südharz kennengelernt. Hier, wo Egon Primas mal ganz gern auf dem Hochstand sitzt, dem Wild hinterher schießt und über die politische Lage nachdenkt. Das muß er öfter machen, denn jetzt wurde auch Mohring klar, warum der Landtagsabgeordnete telefonisch manchmal nicht zu erreichen sei. An einem Wandertag ist eben alles erlaubt.
Autor: nnzLandtagsabgeordneter Egon Primas hatte eingeladen und wollte den Erfurtern mal die Schönheit seines Wahlkreises vorstellen. Und da sich aus christdemokratischer Sicht auch gleich noch ein kleiner wirtschaftlicher Aufschwung vermitteln läßt, kommt die Ziegenalm in Sophienhof gerade richtig. Schließlich ist der Mann ja nicht nur Experte für Landwirtschaft und nachwachsende Rohstoffe, sondern auch noch passionierter Jäger.
Mit der HSB fuhr die Mannschaft zunächst von Nordhausen nach Sophienhof, dann ging’s zur Ziegenalm, deftiges Mittagessen sowie Ziegenstreicheln und Alm-Führung inklusive. Anschließend das härteste Stück Arbeit an diesem Tag, die Wanderung von Sophienhof nach Ilfeld. Von dort aus dann wieder in die Bahn und die anschließende Einkehr in die Traditionsbrennerei.
Den Gästen erläuterte Oberförster Klaus Thiemrodt sein Revier. 1.800 Hektar hat er zu betreuen, einen Zipfel, an dem die Grenzen von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammenstoßen. 30 Jahre ist Thiemrodt Förster im Auftrag des Staates, früher war sein Revier nur ein Drittel so groß wie derzeit. Wir sind personell am Ende unserer Kräfte, meint der Forstmann.
Am Ende der Fahnenstange sei auch der Holzeinschlag angekommen. 30.000 Festmeter waren es im vergangenen Jahr, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden bereits 16.000 Festmeter eingeschlagen. Seine Mahnung: Wir dürfen unser Kulturgut nicht abhacken. Selbst Fraktionsvorsitzender Mike Mohring wird sich auf der Wanderung ein Bild der Gier gemacht haben können.
Nun endlich haben die Mitarbeiter der Fraktionsgeschäftsstelle mal den Südharz kennengelernt. Hier, wo Egon Primas mal ganz gern auf dem Hochstand sitzt, dem Wild hinterher schießt und über die politische Lage nachdenkt. Das muß er öfter machen, denn jetzt wurde auch Mohring klar, warum der Landtagsabgeordnete telefonisch manchmal nicht zu erreichen sei. An einem Wandertag ist eben alles erlaubt.


