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Di, 17:15 Uhr
01.07.2008

Familienfreundlich am Weinberg

In ihrer jungen Geschichte gab es für die Fachhochschule Nordhausen schon einige Auszeichnungen. Jetzt ist eine weitere hinzugekommen...

Auszeichnung für Nordhäuser Fachhochschule (Foto: FHN) Auszeichnung für Nordhäuser Fachhochschule (Foto: FHN)
Rektor Jörg Wagner und die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Maria Borcsa erhielten die Auszeichnung aus den Händen des Staatssekretärs Jochen Homann

Die Fachhochschule Nordhausen wurde in Berlin als familienfreundliche Hochschule ausgezeichnet. Dafür erhielten der Rektor der Fachhochschule Nordhausen, Prof. Dr. Jörg Wagner, und die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Prof. Dr. Maria Borcsa, die Zertifikate zum audit aus den Händen der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, und des Staatssekretärs Jochen Homann aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Ursula von der Leyen und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das audit.

Von vier bis zu mehr als 21.000 reicht die Beschäftigtenzahl der 147 Unternehmen und Institutionen sowie 21 Hochschulen, die heute zum ersten Mal das Zertifikat zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule erhielten. Insgesamt profitieren davon rund 283.900 Beschäftigte und 270.400 Studierende. Alle Zertifikatsträger gehören der audit-Akademie der berufundfamilie gGmbH an: einem Netzwerk von Unternehmen, das durch engen Austausch eine ständige Weiterentwicklung familiengerechter Personalpolitik fördert. Dabei gilt das Augenmerk verstärkt dem Faktor Zeit: Hier helfen Babysitter-, Einkaufs- oder Bügelservice allein nicht weiter. Erst Angebote zur Arbeitszeitgestaltung – zum Beispiel Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Arbeitszeitkonten und Telearbeit – schaffen eine größere Flexibilität, die tatsächlich mehr Zeit für Familie ermöglicht.

Die Fachhochschule Nordhausen hatte sich dieser Verantwortung gestellt und ein umfangreiches Konzept zur Vereinbarkeit von Beruf beziehungsweise Studium und Familie vorgelegt. Dieses überzeugte die Jury.
Autor: nnz

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