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Di, 13:44 Uhr
01.07.2008

Auch Eltern haben Verantwortung

Bildung und Erziehung muss vom Kind aus gedacht sein. Es soll nicht die Frage stehen: Passt das Kind in das System Schule? Sondern vielmehr: Welche Ansprüche stellt das Kind an Schule? Darüber ist gestern in Nordhausen diskutiert worden...

Diskussionsrunde zur Bildungspolitik (Foto: Schröter) Diskussionsrunde zur Bildungspolitik (Foto: Schröter)

Diese These vertrat der Staatssekretär des Kultusministeriums Kjell Eberhardt am gestrigen Abend in der Podiumsdiskussion zum Integrativen Lernen an Thüringer Schulen. Der CDU-Stadtverband Nordhausen hatte zu der öffentlichen Veranstaltung nicht nur die Mitglieder geladen, sondern auch alle, die in Schule Verantwortung haben.

Der Staatssekretär stellte in seinem sehr schulpraxisnahen Impulsreferat die Sicht der Landesregierung zum Thema dar. Auch die Frage nach echtem Förderbedarf beim Kind wurde diskutiert. Keinesfalls, so betonte er, soll es zu zwanghafter Integration von lern- oder körperbehinderten Kindern kommen. Förderzentren sollen erhalten und zu kompetenten Partnern von Grund- und Regelschulen werden.

Das sich anschließende Gespräch, das von Minister Dr. Klaus Zeh (CDU) geleitet wurde, zeigte die Fachkompetenz und Erfahrung der Teilnehmer. Einigkeit herrschte über die Verantwortung der Eltern in diesem Prozess und die Notwendigkeit, deren Kompetenzen zu stärken und zu entwickeln. Hierbei verwies Zeh ausdrücklich auf die Unterstützungssysteme im Land und die Thüringer Stiftung „Familiensinn“.

Wortmeldungen aus dem Bereich der Förderschulen zeigten das große Engagement der Schulleiter und Lehrer aber auch die Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten. In jedem Fall sei es außerordentlich wichtig, so Kjell Eberhardt, die Zusammenarbeit von Schule und kommunalem Schulträger zu stärken und konkrete Absprachen in der Region zu treffen. Es wird nie nur ein gültiges System im Land geben, sondern die individuellen Entwicklungen auf dem Gebiet des integrativen Lernens sind erwünscht.
Maik Schröter
Autor: nnz

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