Di, 13:27 Uhr
01.07.2008
Primas: Unerträglich
Das, was sich derzeit auf dem westlichen Teil der Bundesstraße 80 abspielt, das ist für den CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas unerträglich. Er fordert im nnz-Redaktionsgespräch vom Bund mehr Tempo beim Bau von Autobahnen...
Das Maß dieser Unerträglichkeit sei derzeit erreicht und bereits überschritten. Warum die Menschen in Nieder- und Obergebra sowie in Sollstedt mit dem Lärm und Dreck des Durchgangsverkehrs bis Ende 2009 auskommen müssen, das erschließe sich ihm nicht. Primas fordert den Bund auf, mit mehr Geld auf die Erhöhung des Bautempos zu drücken. Schließlich könnten durch eine frühere Fertigstellung auch eher Maut-Gelder eingenommen werden.
Der Landtagsabgeordnete will bei einem Termin im Thüringer Verkehrsministerium noch einmal auf die Situation des Autobahn-Nadelöhrs aufmerksam machen. Gleichzeitig erinnert der CDU-Politiker daran, daß aus den Reihen der Christdemokraten der Region schon 1992 die Forderung kam, die Südharz-Autobahn nicht nur zwei-, sondern dreispurig zu bauen. Wenn die Trasse erst einmal durchgängig befahrbar sei, dann werde der Lkw-Transitverkehr rasant zunehmen, schließlich sei die A 38 ein Abschnitt der kürzesten Ost-West-Verbindung über die Deutschland verfüge.
Wichtig ist dem Landtagsabgeordneten jedoch auch der Bau der B 243n. Auch hier ist der Bund gefragt. Fast scheine es Primas so, als ob man im zuständigen Bundesministerium erst einmal abwarte, welche Entlastung die fertige Autobahn bringe, um das Ergebnis dann als Argument gegen einen Neubau der B 243 ins Feld zu führen. Das wäre fürchterlich, die Umfahrung des Harzes an dieser Stelle sei ebenso wichtig wie die Autobahntrasse. Die Finanzierung sei sicher nicht einfach, darüber habe er mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Hirche (FDP) am Rande des Harzfestes gesprochen, allein die Ortsumfahrung von Barbis wird 45 Millionen Euro kosten. Und trotzdem müsse mit dem Bau begonnen werden.
Autor: nnzDas Maß dieser Unerträglichkeit sei derzeit erreicht und bereits überschritten. Warum die Menschen in Nieder- und Obergebra sowie in Sollstedt mit dem Lärm und Dreck des Durchgangsverkehrs bis Ende 2009 auskommen müssen, das erschließe sich ihm nicht. Primas fordert den Bund auf, mit mehr Geld auf die Erhöhung des Bautempos zu drücken. Schließlich könnten durch eine frühere Fertigstellung auch eher Maut-Gelder eingenommen werden.
Der Landtagsabgeordnete will bei einem Termin im Thüringer Verkehrsministerium noch einmal auf die Situation des Autobahn-Nadelöhrs aufmerksam machen. Gleichzeitig erinnert der CDU-Politiker daran, daß aus den Reihen der Christdemokraten der Region schon 1992 die Forderung kam, die Südharz-Autobahn nicht nur zwei-, sondern dreispurig zu bauen. Wenn die Trasse erst einmal durchgängig befahrbar sei, dann werde der Lkw-Transitverkehr rasant zunehmen, schließlich sei die A 38 ein Abschnitt der kürzesten Ost-West-Verbindung über die Deutschland verfüge.
Wichtig ist dem Landtagsabgeordneten jedoch auch der Bau der B 243n. Auch hier ist der Bund gefragt. Fast scheine es Primas so, als ob man im zuständigen Bundesministerium erst einmal abwarte, welche Entlastung die fertige Autobahn bringe, um das Ergebnis dann als Argument gegen einen Neubau der B 243 ins Feld zu führen. Das wäre fürchterlich, die Umfahrung des Harzes an dieser Stelle sei ebenso wichtig wie die Autobahntrasse. Die Finanzierung sei sicher nicht einfach, darüber habe er mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Hirche (FDP) am Rande des Harzfestes gesprochen, allein die Ortsumfahrung von Barbis wird 45 Millionen Euro kosten. Und trotzdem müsse mit dem Bau begonnen werden.

