Mo, 07:03 Uhr
30.06.2008
nnz-Forum: Deplazierter DGB
Auch eine kleine Delegation aus dem Bereich der Horizont Werkstätten nahm gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Vereins, Rene Kübler, am Harzfest und seinem Festumzug teil.
Wir vom Horizont-Verein dokumentierten auf dem Festplatz und beim Festumzug die Leistungen unserer Kolleginnen und Kollegen. Das auch der DGB und die IG Bau dieses Fest für seinen Kampf um Mindestlöhne nutzte empfinden wir als legitim. Was sich aber am heutigen Nachmittag, kurz nach dem Festumzug abspielte, kann man nur als deplazierend quittieren.
Da wurde ein Mitarbeiter der Horizont-Werkstätten Ellrich, der auf der Grundlage einer Eingliederungsvereinbarung gewissenhaft seiner Tätigkeit mit Mehraufwandsentschädigung nachkommt, verbal durch einen Herrn Meier vom DGB attackiert. Dieser wollte wissen, was der Kollege in den Horizont Werkstätten Ellrich macht. Doch wohl nach seinen Informationen Arbeiten, die durch die ARGE nicht genehmigt sind. Unser Kollege verbat sich derartige Anschuldigungen und auch eine Drohung, dass er wohl nie wieder eine Tätigkeit mit Mehraufwandsentschädigung erhalten könne.
Bekannt ist, dass dem DGB durch einen jungen Gewerkschafter, der in der Vergangenheit durch mangelnde Arbeitsleistungen und Integration in das vorhandene Team auffiel, Falschinformationen über die Tätigkeit einzelner Kollegen zu gespielt wurden.
Mir gegenüber entpuppte sich Herr Meier an diesem Nachmittag als "Kämpfer" für die Rechte von Hartz IV-Personen, die seiner Auffassung nach durch alle Träger ständig belogen und betrogen würden. Nun kann ich mich nicht entsinnen, dass der DGB um Herrn Meier sich ebenso ins Zeug legte, als wir 2004 der bevorstehenden Hartz IV-Gesetzgebung den Kampf ansagten.
Sei' es drum: Ein Harzfest als Plattform zu nutzen, um einen Ein-Euro-Jobber derart zu "belegen", halten meine Kolleginnen und Kollegen für unqualifiziert und für einem erfahrenen Gewerkschafter wie Herrn Meier für unwürdig.
Jürgen Nagel, Werkstattleiter Horizont Werkstätten Ellrich
Autor: nnzWir vom Horizont-Verein dokumentierten auf dem Festplatz und beim Festumzug die Leistungen unserer Kolleginnen und Kollegen. Das auch der DGB und die IG Bau dieses Fest für seinen Kampf um Mindestlöhne nutzte empfinden wir als legitim. Was sich aber am heutigen Nachmittag, kurz nach dem Festumzug abspielte, kann man nur als deplazierend quittieren.
Da wurde ein Mitarbeiter der Horizont-Werkstätten Ellrich, der auf der Grundlage einer Eingliederungsvereinbarung gewissenhaft seiner Tätigkeit mit Mehraufwandsentschädigung nachkommt, verbal durch einen Herrn Meier vom DGB attackiert. Dieser wollte wissen, was der Kollege in den Horizont Werkstätten Ellrich macht. Doch wohl nach seinen Informationen Arbeiten, die durch die ARGE nicht genehmigt sind. Unser Kollege verbat sich derartige Anschuldigungen und auch eine Drohung, dass er wohl nie wieder eine Tätigkeit mit Mehraufwandsentschädigung erhalten könne.
Bekannt ist, dass dem DGB durch einen jungen Gewerkschafter, der in der Vergangenheit durch mangelnde Arbeitsleistungen und Integration in das vorhandene Team auffiel, Falschinformationen über die Tätigkeit einzelner Kollegen zu gespielt wurden.
Mir gegenüber entpuppte sich Herr Meier an diesem Nachmittag als "Kämpfer" für die Rechte von Hartz IV-Personen, die seiner Auffassung nach durch alle Träger ständig belogen und betrogen würden. Nun kann ich mich nicht entsinnen, dass der DGB um Herrn Meier sich ebenso ins Zeug legte, als wir 2004 der bevorstehenden Hartz IV-Gesetzgebung den Kampf ansagten.
Sei' es drum: Ein Harzfest als Plattform zu nutzen, um einen Ein-Euro-Jobber derart zu "belegen", halten meine Kolleginnen und Kollegen für unqualifiziert und für einem erfahrenen Gewerkschafter wie Herrn Meier für unwürdig.
Jürgen Nagel, Werkstattleiter Horizont Werkstätten Ellrich
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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