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Di, 12:14 Uhr
10.06.2008

Weitere „Baustellen“

Vor gut einer Woche berichtete die nnz über die Durchsuchung des Landratsamtes und der Privaträume einer leitenden Mitarbeiterin der Behörde. Doch das ist nicht die einzige „Baustelle“ an der Behringstraße...


Da sind die „Nachwehen“ der Bespitzelungsaffäre. Klar, die „Linksfront“ wird nicht locker lassen. Ebenso wenig wird die CDU versuchen, den Ball flach zu halten. Die üblichen Spielchen also. Bekannt geworden ist indes, daß der Fall der Mitarbeiterin, der Eintrag in den Datenschutzbericht des Freistaates fand (siehe nnz-Archiv), nicht als Einzelfall deklariert werden kann.

Nach Informationen der nnz soll es bereits im Jahr 2002 eine Observation eines Mitarbeiters des Landratsamtes gegeben haben. Pikanterweise war damals auch noch Matthias Jendricke (SPD) an vorderster Front der Kreisverwaltung stand. Doch weder er noch sein damaliger Chef, Landrat Joachim Claus (CDU), sollen von der Überwachung gewußt haben. Wie aus den Kreisen der Kreistagsfraktionen zu hören ist, habe es bei der Auftragserteilung einen Alleingang einer leitenden Mitarbeiterin gegeben.

Ein weiterer Auftrag soll ein Jahr später an einen privaten Wachdienst ergangen sein, zu dessen konkreten Auftraggeber soll es bislang nur vage Äußerungen gegeben haben. LINKE und SPD wollen hier weitere Aufklärung durch den Landrat – nach seinem Urlaub.
Autor: nnz

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