Mo, 12:02 Uhr
09.06.2008
Es bleiben Fragen
Die nnz hatte im Februar über die Insolvenz der Firma FMN communications GmbH (FMN) berichtet. Sie war zahlungsunfähig. Jetzt – nach vier Monaten – geht es dem Unternehmen immer noch gut...
Über das Thüringen-Journal ließ Insolvenzverwalter Kreuznacht mitteilen, daß Anfang Juli ein Konzept für die Zukunft der Nordhäuser Firma vorliegen würde. Dem Unternehmen ginge es insgesamt gut, heißt es da in der Meldung. Das ist beruhigend, vor allem für die Belegschaft. Die hatte in den zurückliegenden drei Monaten ihre Gehälter und Löhne bekommen – von der Arbeitsagentur, vom Steuerzahler also. Die Bearbeitung der entsprechenden Anträge sei in der Agentur sehr zügig vonstatten gegangen, ist zu hören. Manch ein Insider fängt bei diesem Sachverhalt an zu schmunzeln.
Zehn Prozent der Belegschaft ist nicht nach einem Schmunzler zumute, sie wurden abgebaut. Für den Rest gebe es Aufträge von Großkunden. Es sollen sogar welche langfristiger Natur sein, die es schon seit längerem gab.
Für einen Laien bleibt dann nur noch die Frage, warum eigentlich Insolvenz angemeldet werden mußte. Waren es wirklich die drei Monate Lohn und Gehalt, die für die komplette Belegschaft nicht gezahlt werden brauchten?
Autor: nnzÜber das Thüringen-Journal ließ Insolvenzverwalter Kreuznacht mitteilen, daß Anfang Juli ein Konzept für die Zukunft der Nordhäuser Firma vorliegen würde. Dem Unternehmen ginge es insgesamt gut, heißt es da in der Meldung. Das ist beruhigend, vor allem für die Belegschaft. Die hatte in den zurückliegenden drei Monaten ihre Gehälter und Löhne bekommen – von der Arbeitsagentur, vom Steuerzahler also. Die Bearbeitung der entsprechenden Anträge sei in der Agentur sehr zügig vonstatten gegangen, ist zu hören. Manch ein Insider fängt bei diesem Sachverhalt an zu schmunzeln.
Zehn Prozent der Belegschaft ist nicht nach einem Schmunzler zumute, sie wurden abgebaut. Für den Rest gebe es Aufträge von Großkunden. Es sollen sogar welche langfristiger Natur sein, die es schon seit längerem gab.
Für einen Laien bleibt dann nur noch die Frage, warum eigentlich Insolvenz angemeldet werden mußte. Waren es wirklich die drei Monate Lohn und Gehalt, die für die komplette Belegschaft nicht gezahlt werden brauchten?


