Di, 17:38 Uhr
03.06.2008
Vollbeschäftigung
Sicher, der Landrat nannte es provokant, doch am Ende einer Präsentation vor den Mitgliedern des Nordhäuser Kreistages stand ein Wort auf der Leinwand: Vollbeschäftigung...
Durch die Geschäftsleitung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen akribisch vorbereitet, referierte Joachim Claus (CDU) heute Nachmittag zur aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt, zu Tendenzen und Zusammenhängen. So wird es im Landkreis Nordhausen im Jahr 2020 nur noch 82.000 Einwohner geben, das sind dann etwas mehr als 10.000 Arbeitskräfte weniger als in diesem Jahr.
Mit Blick auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sprach der Kommunalpolitiker von stabilen Verhältnissen an 2004 und ab 2005 von einem moderaten Anstieg der Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze im Landkreis. Dies sei vor allem auf die gestiegene Attraktivität der Kreisstadt zurückzuführen.
Auch würden die meisten Einpendler, die zur Arbeit nach Nordthüringen kommen, in unserem Landkreis arbeiten. Und jetzt die gewagte These: Wenn die Arbeitsplätze, die momentan durch Pendler besetzt sind, durch hiesige Arbeitnehmer besetzt seien, dann könne man im Landkreis Nordhausen von einer Vollbeschäftigung sprechen.
Das sind freilich nur Zahlenspiele und niemand wolle Menschen aus anderen Landkreisen oder Bundesländern ihren Arbeitsplatz streitig machen, doch sie würden auch zeigen, daß der Aufschwung im Landkreis angekommen sei. Angekommen ist er auch bei der Arbeitsagentur, die momentan Schwierigkeiten hat, alle offenen Stellen mit Fachkräften zu besetzen. Erste Anzeichen einer Belebung gibt es auch im Bereich der ARGE, nur eben etwas zeitversetzt.
Das wiederum habe direkte Auswirkungen auf den Haushalt des Landkreises. So können in den kommenden Jahren die Kosten der Unterkunft weiter sinken.
Autor: nnzDurch die Geschäftsleitung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen akribisch vorbereitet, referierte Joachim Claus (CDU) heute Nachmittag zur aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt, zu Tendenzen und Zusammenhängen. So wird es im Landkreis Nordhausen im Jahr 2020 nur noch 82.000 Einwohner geben, das sind dann etwas mehr als 10.000 Arbeitskräfte weniger als in diesem Jahr.
Mit Blick auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sprach der Kommunalpolitiker von stabilen Verhältnissen an 2004 und ab 2005 von einem moderaten Anstieg der Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze im Landkreis. Dies sei vor allem auf die gestiegene Attraktivität der Kreisstadt zurückzuführen.
Auch würden die meisten Einpendler, die zur Arbeit nach Nordthüringen kommen, in unserem Landkreis arbeiten. Und jetzt die gewagte These: Wenn die Arbeitsplätze, die momentan durch Pendler besetzt sind, durch hiesige Arbeitnehmer besetzt seien, dann könne man im Landkreis Nordhausen von einer Vollbeschäftigung sprechen.
Das sind freilich nur Zahlenspiele und niemand wolle Menschen aus anderen Landkreisen oder Bundesländern ihren Arbeitsplatz streitig machen, doch sie würden auch zeigen, daß der Aufschwung im Landkreis angekommen sei. Angekommen ist er auch bei der Arbeitsagentur, die momentan Schwierigkeiten hat, alle offenen Stellen mit Fachkräften zu besetzen. Erste Anzeichen einer Belebung gibt es auch im Bereich der ARGE, nur eben etwas zeitversetzt.
Das wiederum habe direkte Auswirkungen auf den Haushalt des Landkreises. So können in den kommenden Jahren die Kosten der Unterkunft weiter sinken.

