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Di, 14:05 Uhr
04.06.2002

Spende putscht auf

Sollstedt (nnz). Ein Besuchswochenende in Duisburg hielt für Rainer und Angelika Rehbein vom „ganz anderen Bahnhof“ in Sollstedt eine tolle Überraschung bereit. Grund zur Freude hatten beide allemal. nnz weiß warum.


Eigentlich waren die beiden Leiter der Therapie-Einrichtung für Suchtkranke und vier ihrer Mitarbeiter der Einladung nach Duisburg gefolgt, um an drei Tagen vor dem Kirchenkreis Duisburg Nord ihre Arbeit vorzustellen. Doch daraus wurde mehr: Die Christen aus Duisburg zeigten nach den Ausführungen der Sollstedter deutlich dazu bereit, in eine Patenschaft für das Projekt, das Alkohol- und Drogenabhängige zurück ins Leben rufen will.

Aus diesem Grund ließen sie die Vertreter des „ganz anderen Bahnhofes“ mit einer großzügigen Spende in Höhe von 5.000 Euro am Sonntag nach Hause fahren. „Es ist wichtig, Freunde zu haben, die unsere sozial-missionarische Arbeit unter Suchtkranken mittragen und auch finanziell unterstützen. Vieles, was wir bei uns im „ganz anderen Bahnhof“ durchführen, können wir nur über Sponsoren-Gelder finanzieren“, begründet Rainer Rehbein die Notwendigkeit solcher Zuwendungen.

Doch bevor man an Abreise denken konnte, war für die sechs Tüchtigen aus Sollstedt ein straffes Programm zu absolvieren. Dazu gehörte eine Bibelstunde CVJM-Kreisverband, bei dem 60 Besucher zugegen waren. Es folgte ein umfassender Informationsabend über das Projekt des „ganz anderen Bahnhofes“. Rainer Rehbein genoss einen Sonderauftritt beim zentralen Gottesdienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Untermeiderich. Er selbst hielt die Predigt vor mehr als 150 Zuhörern und bewies damit, dass er in seinem Theologie-Studium nichts versäumt hat.

Große Gesprächsfreude herrschte zu allen Treffen. So konnten Fragen gestellt und geklärt werden und über Entstehung, Finanzierung sowie die Zukunftsperspektive des Sucht-Entwöhnungsprojektes informiert werden.

Der fröhlichen Gemütslage der Besucher aus Sollstedt bei ihrer Wiederankunft in der Heimat stand letztendlich nichts im Wege. Grund dürfte nicht nur die freundliche Aufnahme von Pastor Uwe Hebisch, einem langjährigen Freund der Rehbeins, und die finanzielle 5.000-Euro-Spritze gewesen sein, sondern auch das beruhigende Bewusstsein, gute Freunde in der Ferne zu haben, die wohltätige Arbeit unterstützen.
Autor: mj

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