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Di, 11:16 Uhr
04.06.2002

Todesursache Nummer 1

Nordhausen (nnz). Das Sterben gehört zum Leben. Auch in Thüringen wird gestorben. Wie stellen sich aber die Todesursachen dar? Eine Statistik soll dazu Aufschluß geben.


Das Thüringer Landesamt für Statistik veröffentlicht in Kürze einen Statistischen Bericht mit Sonderauswertungen zu den Haupttodesursachen seit 1980. Über einen Zeitraum von 21 Jahren, zwischen 1980 und 2000, werden in sieben Kapiteln auf 59 Seiten Ergebnisse auf Kreisebene, getrennt nach Männern und Frauen dargestellt.

Seit 1980 sind die Herz-Kreislauferkrankungen Hauptursache in der Todesursachenstatistik. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik war im Jahr 1980 in fast 60 Prozent der Sterbefälle eine Herz-Kreislauferkrankung die Todesursache. Im Vergleich dazu betrug der Anteil im Jahr 2000 noch 51 Prozent.

Der Anteil der Neubildungen stieg dagegen von 14,8 Prozent im Jahr 1980 auf fast ein Viertel (23,8 Prozent) im Jahr 2000. Die Sterbeziffer sank um 23,3 Prozent auf 1068,8 Sterbefälle je 100 000 der Bevölkerung, die der Männer um 24,0 Prozent auf 1014,9 und die der Frauen um 20,6 Prozent auf 1120,4 je 100 000 der Bevölkerung.

Bei den Krankheiten des Kreislaufsystems sank die Sterbeziffer um ein Drittel (33,4 Prozent) auf 545,3. Bezogen auf die Kreisergebnisse streut der Rückgang der Sterbeziffer zwischen 22,5 Prozent im Landkreis Sonneberg und fast der Hälfte (45,1 Prozent) im Landkreis Weimarer Land. Bei den nichtnatürlichen Todesursachen sank die Sterbeziffer um ein Viertel (25,0 Prozent) auf 52,7, die der Suizide um mehr als die Hälfte (51,2 Prozent) auf 16,0 je 100 000 der Bevölkerung.
Autor: nnz

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