Mo, 15:48 Uhr
03.06.2002
Kleinstes Straßenbahnnetz der Welt
Nordhausen (nnz). Kennen Sie schon das kleinste Straßenbahnnetz der Welt? Es befindet sich in Österreich. Heute Mittag konnten Vertreter des dortogen Straßenbahnbetreibers in Nordhausen begrüßt werden. Mehr erfahren Sie wie immer mit dem berühmten Klick auf MEHR.
Mit nur 2,3 Kilometer ist das Straßenbahnnetz im österreichischen Gmunden das Kleinste auf der Welt. Es hat eine lange Tradition, wurde es doch bereits 1883 in Betrieb genommen. Seit der Inbetriebnahme steht es allerdings im Gegensatz zum Nordhäuser Prinzip unter Privatbewirtschaftung. Auch die Nordhäuser Straßenbahn kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Ein Grund mehr, dass sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Vertreter der Stadtwerke Nordhausen heute mit Gästen aus Gmunden trafen, um Erfahrungen und gegebenenfalls auch hilfreiche Tipps für eine weitere erfolgreiche Arbeit dieses Verkehrssystems auszutauschen. Mit einem kleinen entwicklungsgeschichtlichen Abriss begrüßte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin die weitgereisten Gäste.
Des weiteren sprach sie über die derzeitigen Baustellen in der Stadt und wies darauf hin, dass es sich hierbei hauptsächlich um die Vorbereitungen zur Landesgartenschau im Jahre 2004 handelt: Diese Begleitmaßnamen geben der Stadt eine neue Infrastruktur. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Tatsache, dass von den vom Land Thüringen zur Verfügung gestellten Fördermitteln zumindest so viel Geld übrig bleibt, um den Öffentlich-Privaten Nahverkehr zu unterstützen, denn eines unserer Lieblingskinder ist eben unsere Nordhäuser Straßenbahn. Für den netten Empfang und die Gastfreundschaft bedankte sich der Gmundener Vizebürgermeister Sageder (SPÖ). Sichtlich begeistert zeigte er sich vor allem von dem Nordhäuser Straßenbahnkonzept: Ich bewundere die Entschlossenheit, mit der hier der öffentliche Verkehr gehandhabt wird. Es ist schön zu sehen, wie das Verkehrsnetz vorangetrieben wird. Und das dieses Konzept funktioniert, sieht man ja in Nordhausen eindeutig. Das Straßenbahnnetz in Gmunden, welches in Privathand der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft ist, finanziert sich unter anderem auch aus Geldern von Fördervereinen.
Dass hierbei große Gemeinsamkeiten zwischen Gmunden und Nordhausen bestehen, das bekräftigte auch der Direktor der österreichischen Verkehrsgesellschaft Diplom-Ingenieur Döderlein: Ich finde es toll, in Nordhausen eine Stadt gefunden zu haben, die ihr Augenmerk auf die Förderung der stadteigenen Straßenbahn legt. Zum Abschluß der Gespräche lud Vizebürgermeister Sageder die Nordhäuser Oberbürgermeisterin und Vertreter der Stadt Nordhausen herzlich zu einem Gegenbesuch nach Gmunden ein.
Autor: vf
Mit nur 2,3 Kilometer ist das Straßenbahnnetz im österreichischen Gmunden das Kleinste auf der Welt. Es hat eine lange Tradition, wurde es doch bereits 1883 in Betrieb genommen. Seit der Inbetriebnahme steht es allerdings im Gegensatz zum Nordhäuser Prinzip unter Privatbewirtschaftung. Auch die Nordhäuser Straßenbahn kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Ein Grund mehr, dass sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Vertreter der Stadtwerke Nordhausen heute mit Gästen aus Gmunden trafen, um Erfahrungen und gegebenenfalls auch hilfreiche Tipps für eine weitere erfolgreiche Arbeit dieses Verkehrssystems auszutauschen. Mit einem kleinen entwicklungsgeschichtlichen Abriss begrüßte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin die weitgereisten Gäste.
Des weiteren sprach sie über die derzeitigen Baustellen in der Stadt und wies darauf hin, dass es sich hierbei hauptsächlich um die Vorbereitungen zur Landesgartenschau im Jahre 2004 handelt: Diese Begleitmaßnamen geben der Stadt eine neue Infrastruktur. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Tatsache, dass von den vom Land Thüringen zur Verfügung gestellten Fördermitteln zumindest so viel Geld übrig bleibt, um den Öffentlich-Privaten Nahverkehr zu unterstützen, denn eines unserer Lieblingskinder ist eben unsere Nordhäuser Straßenbahn. Für den netten Empfang und die Gastfreundschaft bedankte sich der Gmundener Vizebürgermeister Sageder (SPÖ). Sichtlich begeistert zeigte er sich vor allem von dem Nordhäuser Straßenbahnkonzept: Ich bewundere die Entschlossenheit, mit der hier der öffentliche Verkehr gehandhabt wird. Es ist schön zu sehen, wie das Verkehrsnetz vorangetrieben wird. Und das dieses Konzept funktioniert, sieht man ja in Nordhausen eindeutig. Das Straßenbahnnetz in Gmunden, welches in Privathand der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft ist, finanziert sich unter anderem auch aus Geldern von Fördervereinen. Dass hierbei große Gemeinsamkeiten zwischen Gmunden und Nordhausen bestehen, das bekräftigte auch der Direktor der österreichischen Verkehrsgesellschaft Diplom-Ingenieur Döderlein: Ich finde es toll, in Nordhausen eine Stadt gefunden zu haben, die ihr Augenmerk auf die Förderung der stadteigenen Straßenbahn legt. Zum Abschluß der Gespräche lud Vizebürgermeister Sageder die Nordhäuser Oberbürgermeisterin und Vertreter der Stadt Nordhausen herzlich zu einem Gegenbesuch nach Gmunden ein.

