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Di, 07:06 Uhr
27.05.2008

Das Osteröder Anspielen

Es war schon fast eine kleine Sensation, was am Samstag im kleinen Osterode bei Neustadt im Südharz abging. Die Ereignisse hat nnz-Leser Christoph Burkert in einem authentischen bericht zusammengefasst.

Spielmöglichkeit (Foto: Burkert) Spielmöglichkeit (Foto: Burkert)

Zur Vorgeschichte: Am 3. Mai 2003 wandten sich die Kinder des kleinen Ortsteils Osterode in einem Brief an den Bürgermeister, in welchem sie die mangelnden Spielmöglichkeiten im Ort anmahnten und um die Einrichtung eines Kinderspielplatzes baten. Nach reiflicher Prüfung der Finanzierbarkeit, der Suche nach einer geeigneten verkehrsfernen Örtlichkeit und der Bauplanung war es am Wochenende endlich soweit: der neue Spielplatz am Kirchstieg wurde im Beisein vieler Kinder und deren Angehöriger von Bürgermeister Peter Sieckel eröffnet.

Das Gesamtprojekt in Höhe von 12.000 Euro wurde mit knapp der Hälfe aus Fördermitteln des Ministeriums für Soziales sowie Eigenmitteln der Südharzgemeinde finanziert. Hinzukommen mehr als 250 unentgeltliche Arbeitsstunden von Eltern, Anwohnern, der Freiwilligen Feuerwehr Osterode und natürlich den Kindern selbst, die begonnen mit den Erdarbeiten bis hin zum Aufstellen der Geräte und dem Zaunstreichen die meisten Tätigkeiten in ihrer Freizeit selbst durchführten.

Und so gab es am Samstag die lang ersehnte Eröffnungsparty, bei der toll gespielt werden durfte, ausgelassen auf dem Gerät geturnt und bei Sonnenschein einfach nur entspannt wurde. Als Überraschung erschien noch eine Kutsche samt Pferd und Kutscher – alles in allem ein aufregender Nachmittag.

Die kleinen Osteröder zeigten sich begeistert, was auch in den folgenden Tagen anhielt. Die vom Bürgermeister angekündigte Ausweisung des Kirchstiegs als „Spielstraße“ im Rahmen der STVO lässt auf viele ausgelassene Spielstunden hoffen. Fortan übernimmt die Jugendabteilung der Feuerwehr Osterode die Patenschaft für das Spielgelände, auf dem die Jüngsten friedlich und ausgelassen herumtoben können.

In der direkten Nachbarschaft gestaltete die junge Firma „51grat“ einen naturnahen Erlebnisgarten speziell für junge Menschen. Hier sind schon jetzt gemeinsame erlebnisreiche Stunden vorprogrammiert. Man darf also gespannt sein …..!
Autor: nnz

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