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So, 16:35 Uhr
25.05.2008

Gracias, liebe Studierende

An diesem Wochenende wurde Südamerika nach Nordhausen geholt. Exakt in die Barfüßer Straße. Dort saß auch Pfarrer Peter Kube und hat seine Erlebnisse für die nnz aufgeschrieben...

Heimat vorgestellt (Foto: Kube) Heimat vorgestellt (Foto: Kube)
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Danke für das Lebensgefühl, das ihr zeigtet und nahe brachtet. Eure Mühe und lange Vorbereitung hatten sich gelohnt! 60-70 Gäste nahmen davon eine Portion mit. Im Weltladencafé des Schrankenlos e.V. ging am Freitag die Reise von Brasilien über Bolivien und Ekuador nach Nikaragua. Kurz berichtet und die Schönheiten gezeigt – so wurden die Länder ins Bild gesetzt. Wenige Probleme schlugen auf die Ohren. Die Studierenden waren glücklich, ihre Heimat mit bekannten und berühmt machenden Seiten zu offerieren. Heimat Lateinamerika ist aus der Ferne ein sehnsuchtsvoll und mit Stolz und ein wenig Sorge betrachtetes Gebiet.

Capoeira und Copacabana im fünftgrößten Land der Welt, Inkastädte und Mayagroßreich, Großer Managua-See und die erste von Europäern gegründete Stadt Granada und das drohende Zerbrechen Kolumbiens zwischen reicheren Provinzen am Meer und den mehrheitlich von indigener Bevölkerung bewohnten Hochlandregionen. Und dazu Bilder wie Postkarten.

Heimat vorgestellt (Foto: Kube) Heimat vorgestellt (Foto: Kube)
So authentisch und mit strahlendem Lächeln vorgetragen war Javier aus Nicaragua dann doch froh, dass er sagen konnte: Nun gibt’s was zum Essen. Sie hatten gekocht und boten ein tolles Menü: Indira aus Brasilien, Elisabeth und Yurani aus Kolumbien und konnten sich dabei auf die Hilfe von Jamal aus Libanon, Mamdoo aus Jemen und Dilnoza aus Tadschikistan verlassen. Reis und gesüßte und gewürzte Kochbananen, Bohnengemüse und leckere Nachspeisen.

Wer wollte aß, trank, plauderte. Musik lief und erste Tanzschritte nach Salsa-Art kamen vor Augen und Kameras. Die Kleidung und die Bewegungen zogen die Blicke auf sich. Und dann nach dem Genuss die folgende Darbietung der Lieder. Indira, Marco aus Ecuador und Marcello aus Brasilien sangen sehr bekannte Lieder. Ein Kinderlied voller Hoffnung für das spätere Leben des Kindes und natürlich ein Liebeslied. Tosender Beifall. Zugabe sollten sie geben. Doch wir haben nur diese drei Lieder so gut gelernt, dass sie vorgetragen werden konnten, sagte Indira. Schade – doch vielleicht wieder einmal

Dann ging es bei Tanz und Plauderei weiter. Bis in den späten Abend. Mancher Spaziergänger schaute neugierig in den Weltladen. Gibt es so etwas öfter? Ja – denn schon fragte eine Gruppe an: Wir wollen hier auch unseren Abend haben...

Vorerst danken wir allen, besonders den ehrenamtlich Mitarbeitenden Paula, Sarina, Dominik, Heidi; Jens für die Technik, Martin für den „Eisbrecher“. Also bis zum nächsten Abend. Infos im Weltladen.
Peter Kube
Autor: nnz

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