Do, 07:02 Uhr
22.05.2008
Sonnenenergie sinnvoll genutzt
Wie schon berichtet, fand gestern im Rahmen der bundesweiten Solarkampagne auf dem Rathausplatz, im Foyer des Rathauses und dem Bürgersaal eine breit angelegte Veranstaltung statt. nnz machte einen Streifzug und berichtet ausführlich.
Dr. Manfred Schröter hatte die eigenständige Veranstaltung im Rahmen der bundesweiten Woche der Sonne in Vertretung von OB Barbara Rinke im Foyer des Rathauses eröffnet. Neben seinen einführenden Erläuterungen über die Möglichkeiten, das Potenzial und die Fortschritte auf dem Gebiet der Photovoltaik konnten sich die Teilnehmer schon anhand der dort aufgestellten Schautafeln ein Bild dieser Technologie machen. Die in Bildern und Beschreibung dargestellte Anlage in Nentzelsrode konnte dabei konkrete Eindrücke vermitteln.
Tagsüber informierten am Rathausplatz die Energieversorgung Nordhausen, die Thüringer Verbraucherzentrale, das Umweltamt der Stadt Nordhausen an Informationsständen über das Thema Nutzung der Sonnenenergie vornehmlich im privaten Bereich, während sich Interessenten am Stand der Kreissparkasse Nordhausen über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten von Kollektoranlagen informieren konnten. Die Standbetreiber äußerten sich nach Beendigung durchweg zufrieden mit der Resonanz, betonten dabei allerdings, dass es zumeist Bürger mit detaillierten Informationsbedarf waren und weniger Laufpublikum, das die Stände aufsuchten.
Der Präsentation schlossen sich am Nachmittag zwei Sachvorträge im Bürgersaal an. Lars Lange von der Thüringer Verbraucherzentrale referierte zunächst über allgemeine Gegebenheiten wie Reichweite von Energieträgern, CO²-Emissionen und demgegenüber die Bedeutung der Solartechnik. Dem schlossen sich Informationen über die Planung von Solaranlagen, deren Funktionsprinzip und Wirkungsweise an. Seine Ausführungen vermittelten sehr konkrete Vorstellungen solcher Anlagen und mündeten schließlich in Hinweise zu Voraussetzungen und Bedingungen zur Fördermittelbeschaffung. Lange ist Energieberater und bietet Interessenten nach tel. Vereinbarung (0361-555140) auch in der Verbraucherzentrale Nordhausen seine Dienste.
Wesselak (Foto: JS)
Dem Vortrag Langes schloss sich ein Referat von Prof. Viktor Wesselak von der FH Nordhausen an, durch das die Zuhörer Vorstellungen von der Endlichkeit vorhandener Ressourcen erhielten, deren zukünftige Verteilung und Kosten. Über Erläuterung des Treibhauseffektes leitete Wesselak über zur Energie- und Kraftstoffgewinnung aus Wind-, Solar-, Wasser- und Kohlekraftwerken als auch Erdwärme und Biomasse. Wobei er der Problematik der Wärme-, Strom- und Kraftstoffgewinnung gerade aus Biomasse besondere Bedeutung zumaß. Phasenweise tangierte sein Vortrag an seine Vorträge anlässlich der Nacht der Wissenschaften, also sehr bürgerorientiert.
Die Veranstaltung stellte ohne Zweifel einen bedeutenden Beitrag im Rahmen dieser Woche der Sonne dar, der die Solarthermie und deren Nutzung den Bürgern näher gebracht haben dürfte.
Autor: jsDr. Manfred Schröter hatte die eigenständige Veranstaltung im Rahmen der bundesweiten Woche der Sonne in Vertretung von OB Barbara Rinke im Foyer des Rathauses eröffnet. Neben seinen einführenden Erläuterungen über die Möglichkeiten, das Potenzial und die Fortschritte auf dem Gebiet der Photovoltaik konnten sich die Teilnehmer schon anhand der dort aufgestellten Schautafeln ein Bild dieser Technologie machen. Die in Bildern und Beschreibung dargestellte Anlage in Nentzelsrode konnte dabei konkrete Eindrücke vermitteln.
Tagsüber informierten am Rathausplatz die Energieversorgung Nordhausen, die Thüringer Verbraucherzentrale, das Umweltamt der Stadt Nordhausen an Informationsständen über das Thema Nutzung der Sonnenenergie vornehmlich im privaten Bereich, während sich Interessenten am Stand der Kreissparkasse Nordhausen über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten von Kollektoranlagen informieren konnten. Die Standbetreiber äußerten sich nach Beendigung durchweg zufrieden mit der Resonanz, betonten dabei allerdings, dass es zumeist Bürger mit detaillierten Informationsbedarf waren und weniger Laufpublikum, das die Stände aufsuchten.
Der Präsentation schlossen sich am Nachmittag zwei Sachvorträge im Bürgersaal an. Lars Lange von der Thüringer Verbraucherzentrale referierte zunächst über allgemeine Gegebenheiten wie Reichweite von Energieträgern, CO²-Emissionen und demgegenüber die Bedeutung der Solartechnik. Dem schlossen sich Informationen über die Planung von Solaranlagen, deren Funktionsprinzip und Wirkungsweise an. Seine Ausführungen vermittelten sehr konkrete Vorstellungen solcher Anlagen und mündeten schließlich in Hinweise zu Voraussetzungen und Bedingungen zur Fördermittelbeschaffung. Lange ist Energieberater und bietet Interessenten nach tel. Vereinbarung (0361-555140) auch in der Verbraucherzentrale Nordhausen seine Dienste.
Wesselak (Foto: JS)
Dem Vortrag Langes schloss sich ein Referat von Prof. Viktor Wesselak von der FH Nordhausen an, durch das die Zuhörer Vorstellungen von der Endlichkeit vorhandener Ressourcen erhielten, deren zukünftige Verteilung und Kosten. Über Erläuterung des Treibhauseffektes leitete Wesselak über zur Energie- und Kraftstoffgewinnung aus Wind-, Solar-, Wasser- und Kohlekraftwerken als auch Erdwärme und Biomasse. Wobei er der Problematik der Wärme-, Strom- und Kraftstoffgewinnung gerade aus Biomasse besondere Bedeutung zumaß. Phasenweise tangierte sein Vortrag an seine Vorträge anlässlich der Nacht der Wissenschaften, also sehr bürgerorientiert.Die Veranstaltung stellte ohne Zweifel einen bedeutenden Beitrag im Rahmen dieser Woche der Sonne dar, der die Solarthermie und deren Nutzung den Bürgern näher gebracht haben dürfte.


