Mi, 18:24 Uhr
29.05.2002
Euro, DM oder ein Geheimnis?
Nordhausen (nnz). Recht kurzweilig war heute die Sitzung des Nordhäuser Hauptausschusses. Es ging flott durch die Tagesordnung, kleine Unstimmigkeiten gab es trotzdem...
Die lagen in erster Linie im Verständnis einiger Amtsleiter hinsichtlich größere Geldbeträge. Beträge, die die Stadt jährlich für den Öffentlichen Personen Nahverkehr - kurz ÖPNV - bereitstellt. So machte Rechtsamtsleiter Gerald Riebel zuvor den Stadträten deutlich, dass es vielleicht noch in diesem Jahr zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft zwischen Stadt und Landkreis für den Busverkehr kommen könne. Dadurch seien rund 50.000 DM (Deutsche Mark) für die Stadt an Einsparungspotential vorhanden. Doch das sind vielleicht Peanuts gegenüber den Beträgen, die benötigt werden, um Busse und Straßenbahn in Nordhausen überhaupt am Laufen zu halten. Plötzlich und völlig unerwartet rutschte einer Amtsleiterin raus, dass es doch bei diesen Zuschüssen eigentlich um Eurobeträge gehen müsste. Sofort wurde ihr über den Mund gefahren, dass diese Zahlen (vermutlich Teil einer öffentlichen Beschlussvorlage?) doch gefälligst intern zu behandeln seien. Das hat draußen niemanden zu interessieren!
Für den Beobachter ist es schon höchst interessant zu erfahren, wie mit Steuergeldern verfahren wird. Andere Kommunen in diesem Freistaat prahlen in öffentlichen Pressemitteilungen damit, wie viel Geld sie für die Gewährleistung der Beförderung ihrer Bürger ausgeben, sprich wie hoch ihr Zuschuß ist. In Nordhausen scheint das eine geheime Verschlusssache zu sein. Man sollte vielleicht einen Blick in den aktuellen Haushalt werfen?
Auf jeden Fall aber soll die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes durch den Stadtrat beschlossen werden, eingearbeitete Änderungen durch den Seniorenbeirat inklusive. Da soll die Straßenbahn weiterhin im 10-Minuten-Takt fahren und die Hauptlinien der Busse sich diesem Zeitsystem anpassen. Derzeit wird ein 15-Minuten-Takt zum Beispiel nach Salza angestrebt.
Autor: nnzDie lagen in erster Linie im Verständnis einiger Amtsleiter hinsichtlich größere Geldbeträge. Beträge, die die Stadt jährlich für den Öffentlichen Personen Nahverkehr - kurz ÖPNV - bereitstellt. So machte Rechtsamtsleiter Gerald Riebel zuvor den Stadträten deutlich, dass es vielleicht noch in diesem Jahr zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft zwischen Stadt und Landkreis für den Busverkehr kommen könne. Dadurch seien rund 50.000 DM (Deutsche Mark) für die Stadt an Einsparungspotential vorhanden. Doch das sind vielleicht Peanuts gegenüber den Beträgen, die benötigt werden, um Busse und Straßenbahn in Nordhausen überhaupt am Laufen zu halten. Plötzlich und völlig unerwartet rutschte einer Amtsleiterin raus, dass es doch bei diesen Zuschüssen eigentlich um Eurobeträge gehen müsste. Sofort wurde ihr über den Mund gefahren, dass diese Zahlen (vermutlich Teil einer öffentlichen Beschlussvorlage?) doch gefälligst intern zu behandeln seien. Das hat draußen niemanden zu interessieren!
Für den Beobachter ist es schon höchst interessant zu erfahren, wie mit Steuergeldern verfahren wird. Andere Kommunen in diesem Freistaat prahlen in öffentlichen Pressemitteilungen damit, wie viel Geld sie für die Gewährleistung der Beförderung ihrer Bürger ausgeben, sprich wie hoch ihr Zuschuß ist. In Nordhausen scheint das eine geheime Verschlusssache zu sein. Man sollte vielleicht einen Blick in den aktuellen Haushalt werfen?
Auf jeden Fall aber soll die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes durch den Stadtrat beschlossen werden, eingearbeitete Änderungen durch den Seniorenbeirat inklusive. Da soll die Straßenbahn weiterhin im 10-Minuten-Takt fahren und die Hauptlinien der Busse sich diesem Zeitsystem anpassen. Derzeit wird ein 15-Minuten-Takt zum Beispiel nach Salza angestrebt.

