Mi, 14:14 Uhr
30.04.2008
Ein starkes Team
Neun Mitarbeiter der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH hatten Mitte April über 500 Kilometer zurückgelegt. Nicht im Dienstauto, sondern in fünf Tagen mit dem Fahrrad. In Nordhausen ging es los, das Ziel hieß Schrobenhausen in Bayern. Hier der etwas andere Reisebericht.
Die Idee für diese ungewöhnliche Dienstreise wurde bereits Anfang September 2007 geboren, als eine Gruppe aus dem Stammhaus der BAUER Gruppe in Schrobenhausen zum Schachtbautag auf Fahrrädern in die Rolandstadt kam.
Neun Männer – vom Niederlassungsleiter, Oberbauleiter und Abteilungsleiter über Planungsingenieur bis zum Monteur – aus den unterschiedlichen Geschäftsbereichen bereiteten sich auf die lange Tour vor. Die Strecke wurde sorgfältig geplant, die Ausrüstung beschafft, vor allem aber: Es wurde trainiert. Mit dem Fahrrad gefahren waren sie alle mehr oder weniger, aber diese Herausforderung hatte eine andere Qualität und es war allen klar, dass diese Aufgabe nur als Team bestanden werden kann, als Team der SCHACHTBAU NORDHAUSEN. Auch kannten sich einige der Gruppe bis dato nicht persönlich, bei mehr als 800 Beschäftigten kein Wunder, aber das sollte sich während der nächsten Tage ändern.
Dann der 18. April 2008. Ein Freitagnachmittag. Auf dem Firmengelände in Nordhausen ein großer Bahnhof. Viele Neugierige waren gekommen, um die Verrückten zu verabschieden. Die Etappenorte standen fest, die Route war abgesteckt. Über Erfurt, Bad Rodach, Erlangen, Waiting ging es nach Schrobenhausen.
An die zweite Etappe über den Thüringer Wald erinnern sich alle Neun immer noch. Da ging es nicht nur steil bergauf, bei Frauenwald sank die Temperatur auf zwei Grad über dem Gefrierpunkt. An Aufgeben dachte jedoch niemand, dafür waren sie ein zu starkes Team. Auch von Unfällen oder größeren technischen Pannen blieb die Nordhäuser Mannschaft auf den 95 bis 120 Kilometer langen Tagesetappen verschont.
Von links nach rechts: Jörg Höltge, Nico Neblung, Gerhard Scheller, Robert Franz, Harald Billich, Rainer Gorges, Holger Ostmann, Björn Gorsboth, Jürgen Schmidt
Mit Muskelkater an diversen Körperteilen erreichten die Schachtbauer am 22. April dann Schrobenhausen. Dort feierte man gerade die Schrobenhausener Tage. Die Begrüßung war mehr als herzlich. Wir hatten sofort das Gefühl, daß wir hier willkommen sind. Letztlich wollten wir mit unserer Radtour hier auch ein Zeichen setzen, daß wir Schachtbauer dazu gehören und daß wir uns in dieser großen Unternehmens-Familie wohlfühlen, beschreibt Harald Billich die Momente in Schrobenhausen.
Im Gepäck hatten die Nordhäuser noch ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk, eine Flasche vom feinsten Nordhäuser Doppelkorn: Karl-Heinz Bauer, der Vater von Firmenchef Prof. Thomas Bauer, feierte am 23. April seinen 80. Geburtstag.
Zurück ging es mit dem Auto und schon auf der Fahrt nach Nordhausen wußten die neun Schachtbau-Pedalritter: Im nächsten Jahr wird es eine Neuauflage geben. Zurück bleibt für das Team das Erleben des Wir-Gefühls auf ganz besondere Art und Weise - sowohl auf der Strecke von Thüringen nach Bayern, als auch im Stammhaus der BAUER Gruppe selbst. Nicht nur Psychologen wissen: Dieses erlebte Miteinander ist ein immenser Faktor für Motivation im Unternehmen und Teil seines wirtschaftlichen Erfolges.
Autor: nnzDie Idee für diese ungewöhnliche Dienstreise wurde bereits Anfang September 2007 geboren, als eine Gruppe aus dem Stammhaus der BAUER Gruppe in Schrobenhausen zum Schachtbautag auf Fahrrädern in die Rolandstadt kam.
Neun Männer – vom Niederlassungsleiter, Oberbauleiter und Abteilungsleiter über Planungsingenieur bis zum Monteur – aus den unterschiedlichen Geschäftsbereichen bereiteten sich auf die lange Tour vor. Die Strecke wurde sorgfältig geplant, die Ausrüstung beschafft, vor allem aber: Es wurde trainiert. Mit dem Fahrrad gefahren waren sie alle mehr oder weniger, aber diese Herausforderung hatte eine andere Qualität und es war allen klar, dass diese Aufgabe nur als Team bestanden werden kann, als Team der SCHACHTBAU NORDHAUSEN. Auch kannten sich einige der Gruppe bis dato nicht persönlich, bei mehr als 800 Beschäftigten kein Wunder, aber das sollte sich während der nächsten Tage ändern.
Dann der 18. April 2008. Ein Freitagnachmittag. Auf dem Firmengelände in Nordhausen ein großer Bahnhof. Viele Neugierige waren gekommen, um die Verrückten zu verabschieden. Die Etappenorte standen fest, die Route war abgesteckt. Über Erfurt, Bad Rodach, Erlangen, Waiting ging es nach Schrobenhausen.
An die zweite Etappe über den Thüringer Wald erinnern sich alle Neun immer noch. Da ging es nicht nur steil bergauf, bei Frauenwald sank die Temperatur auf zwei Grad über dem Gefrierpunkt. An Aufgeben dachte jedoch niemand, dafür waren sie ein zu starkes Team. Auch von Unfällen oder größeren technischen Pannen blieb die Nordhäuser Mannschaft auf den 95 bis 120 Kilometer langen Tagesetappen verschont.
Von links nach rechts: Jörg Höltge, Nico Neblung, Gerhard Scheller, Robert Franz, Harald Billich, Rainer Gorges, Holger Ostmann, Björn Gorsboth, Jürgen Schmidt
Mit Muskelkater an diversen Körperteilen erreichten die Schachtbauer am 22. April dann Schrobenhausen. Dort feierte man gerade die Schrobenhausener Tage. Die Begrüßung war mehr als herzlich. Wir hatten sofort das Gefühl, daß wir hier willkommen sind. Letztlich wollten wir mit unserer Radtour hier auch ein Zeichen setzen, daß wir Schachtbauer dazu gehören und daß wir uns in dieser großen Unternehmens-Familie wohlfühlen, beschreibt Harald Billich die Momente in Schrobenhausen.
Im Gepäck hatten die Nordhäuser noch ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk, eine Flasche vom feinsten Nordhäuser Doppelkorn: Karl-Heinz Bauer, der Vater von Firmenchef Prof. Thomas Bauer, feierte am 23. April seinen 80. Geburtstag.
Zurück ging es mit dem Auto und schon auf der Fahrt nach Nordhausen wußten die neun Schachtbau-Pedalritter: Im nächsten Jahr wird es eine Neuauflage geben. Zurück bleibt für das Team das Erleben des Wir-Gefühls auf ganz besondere Art und Weise - sowohl auf der Strecke von Thüringen nach Bayern, als auch im Stammhaus der BAUER Gruppe selbst. Nicht nur Psychologen wissen: Dieses erlebte Miteinander ist ein immenser Faktor für Motivation im Unternehmen und Teil seines wirtschaftlichen Erfolges.



