Di, 15:07 Uhr
29.04.2008
Nächste Woche wird’s blau
Am kommenden Montag fällt im Landkreis der Startschuss zur Auslieferung der Papiertonnen. In Nordhausen wird mit dem Entsorgungsgebiet E 20 begonnen. Das erstreckt sich vom Tannenweg bis zur Clara-Zetkin-Straße. Wie in Nordhausen und im gesamten Landkreis weitergeht, das hat Ihre nnz erfahren...
Von den kleineren Gemeinden erhalten Großwechsungen und Kleinwechsungen als erste die neuen Sammelbehälter für Papier und Pappe. Die Mitarbeiter der Entsorgungsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ELN) haben sich intensiv auf die Auslieferungsaktion vorbereitet. Wenn alles wie geplant läuft, wird die Aufstellung der Behälter etwa Ende Juni beendet sein. In den Medien werden zeitnah die Namen der Straßen und Ortschaften veröffentlicht, die in der jeweils folgenden Woche mit Behältern beliefert werden. Die Stadtwerke Nordhausen - Stadtwirtschaft GmbH und die Veolia Umweltservice GmbH & Co. KG Ellrich bitten aber um Verständnis, falls sich trotz aller Logistik kleinere Zeitverschiebungen ergeben sollten.
Ein Behälter hat ein Fassungsvermögen von 240 Litern und ist für einen durchschnittlichen Papier/Pappeanfall bei jeweils sechs Personen veranschlagt. Er gleicht äußerlich einer Restmülltonne, ist aber mit einem blauen Deckel versehen und somit gut von den anderen Behältern zu unterscheiden. In dicht besiedelten Wohngebieten werden blaue Rollis in die umhausten Containerstandorte deponiert.
Wo es Platzprobleme gibt, wird in gemeinsamen Gesprächen zwischen Vertretern der Entsorgungsgemeinschaft und den Wohnungsgesellschaften bzw. -genossenschaften vor Ort nach Lösungen gesucht. Es werden dann neue Entsorgungsangebote unterbreitet mit dem Ziel, eine grundstücksnahe Erfassung im Interesse der Bürger zu sichern. Über Einzellösungen werden die betroffenen Mieter von ihren Wohnungsgesellschaften bzw. -genossenschaften gesondert informiert.
Die Papiertonne hat den Vorteil, dass Papier und Pappe nicht mehr im Haushalt gesammelt und erst nach 14 Tagen als Bündelsammlung zur Abholung an den Straßenrand gestellt werden muss. Eine Entsorgung ist praktisch zu allen Zeiten möglich. Zudem wird mehr Ordnung und Sauberkeit an den Standplätzen und den Straßenrändern gewährleistet und der unbefugten Papierentwendung ein Riegel vorgeschoben. Entsorgt wird im vierwöchentlichen Rhythmus.
Im Regelfall sind es die Tage, an denen auch die Biotonne entleert und der Gelbe Sack abgeholt wird. Bei Anlieferung der Papierbehälter werden ein Faltblatt und ein Entsorgungsplan mit ausgereicht, wo alles nochmals nachzulesen ist. Wer Fragen hat, kann sich zudem an das Fachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt (Tel. 03631/911 330 oder 911 346) wenden oder in der Behörde persönlich vorsprechen.
Autor: nnzVon den kleineren Gemeinden erhalten Großwechsungen und Kleinwechsungen als erste die neuen Sammelbehälter für Papier und Pappe. Die Mitarbeiter der Entsorgungsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ELN) haben sich intensiv auf die Auslieferungsaktion vorbereitet. Wenn alles wie geplant läuft, wird die Aufstellung der Behälter etwa Ende Juni beendet sein. In den Medien werden zeitnah die Namen der Straßen und Ortschaften veröffentlicht, die in der jeweils folgenden Woche mit Behältern beliefert werden. Die Stadtwerke Nordhausen - Stadtwirtschaft GmbH und die Veolia Umweltservice GmbH & Co. KG Ellrich bitten aber um Verständnis, falls sich trotz aller Logistik kleinere Zeitverschiebungen ergeben sollten.
Ein Behälter hat ein Fassungsvermögen von 240 Litern und ist für einen durchschnittlichen Papier/Pappeanfall bei jeweils sechs Personen veranschlagt. Er gleicht äußerlich einer Restmülltonne, ist aber mit einem blauen Deckel versehen und somit gut von den anderen Behältern zu unterscheiden. In dicht besiedelten Wohngebieten werden blaue Rollis in die umhausten Containerstandorte deponiert.
Wo es Platzprobleme gibt, wird in gemeinsamen Gesprächen zwischen Vertretern der Entsorgungsgemeinschaft und den Wohnungsgesellschaften bzw. -genossenschaften vor Ort nach Lösungen gesucht. Es werden dann neue Entsorgungsangebote unterbreitet mit dem Ziel, eine grundstücksnahe Erfassung im Interesse der Bürger zu sichern. Über Einzellösungen werden die betroffenen Mieter von ihren Wohnungsgesellschaften bzw. -genossenschaften gesondert informiert.
Die Papiertonne hat den Vorteil, dass Papier und Pappe nicht mehr im Haushalt gesammelt und erst nach 14 Tagen als Bündelsammlung zur Abholung an den Straßenrand gestellt werden muss. Eine Entsorgung ist praktisch zu allen Zeiten möglich. Zudem wird mehr Ordnung und Sauberkeit an den Standplätzen und den Straßenrändern gewährleistet und der unbefugten Papierentwendung ein Riegel vorgeschoben. Entsorgt wird im vierwöchentlichen Rhythmus.
Im Regelfall sind es die Tage, an denen auch die Biotonne entleert und der Gelbe Sack abgeholt wird. Bei Anlieferung der Papierbehälter werden ein Faltblatt und ein Entsorgungsplan mit ausgereicht, wo alles nochmals nachzulesen ist. Wer Fragen hat, kann sich zudem an das Fachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt (Tel. 03631/911 330 oder 911 346) wenden oder in der Behörde persönlich vorsprechen.

