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Mo, 15:58 Uhr
27.05.2002

Brunnen, Wasser, Kultur und Ökologie

Nordhausen (nnz). Die Eule Sofia ist weise und hat allerhand Grund beunruhigt zu sein. Denn seit Jahren beobachtet sie, wie sorglos die Menschen mit dem Wasser umgehen...


Großen Beifall gab es für die Mitglieder der Theatergruppe „ALTEREGAL“ des Seniorenbegegnungszentrums Nord, die das Stück „Der gläserne Brunnen“ am vorigen Sonntag im TuD aufführten. Kostüme, musikalische Untermalung und Lichttechnik trugen zu einer atmosphärisch dichten Aufführung bei. Sie war Teil des von der Umweltakademie Nordthüringen koordinierten und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützten Projektes „anSTADT - Zukunftsfähige Stadtentwicklung“. Die Leitung des Stückes hatte Ursula Böttcher.

Die zahlreichen Zuschauer begleiteten das Mädchen Lavendel auf ihrer Suche nach dem gläsernen Brunnen, der allein den Menschen das verloren gegangene Wasser zurückbringen kann. Auf ihrem Weg trifft Lavendel sprechende Tiere, Pflanzen, Steine und Erdgeister und lernt Stück für Stück alles über den Brunnen und die Verantwortung des Menschen.

Begleitet wurde die Aufführung von einer Ausstellung zum Thema Brunnen und Treppen in Nordhausen“, die unter der Leitung von Sigrid Dathe im „Haus der Kinder“ des Horizont e. V. entstand. Ausgehend von einer historischen und kulturellen Betrachtungsweise werden aktuelle ökologische Fragestellungen rund um das Wasser gestellt. Die Ausstellung ist noch bis in den Juni hinein im Foyer des Theaters zu besichtigen.
Autor: nnz

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