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Mo, 14:46 Uhr
28.04.2008

Kleine Schritte für Radler

Seit fünf Jahren gibt es im Landkreis Nordhausen eine Konzeption für Radwege. Die sei in den zurückliegenden Jahren auch umgesetzt worden. Allerdings nur dann, wenn Geld in der Kasse war und ist...


Im Jahr 2003 wurde ein Kreistagsbeschluss „Rahmenradwegekonzept mit touristischen Anschlussrouten“ gefasst, der schrittweise, entsprechend der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden und des Straßenbauamtes Nordthüringen (SBA NT) umgesetzt wird. Bekanntestes Beispiel ist der Ausbau der „Alten Leipziger Straße“ zwischen Nordhausen und Görsbach. Eine Fortführung ist von Sachsen-Anhaltinischer Seite vorgesehen. Darüber hinaus hat die Verwaltungsgemeinschaft „Hohnstein – Südharz“ (Ilfeld) ohne Unterstützung des Straßenbauamtes einige touristische Wegeverbindungen hergestellt und ausgeschildert, die sehr gut nutzbar sind.


Im Monat April fanden mehrere Beratungen und Abstimmungen zum weiteren Radwegebau im Landkreis, u.a. mit dem Straßenbauamt Nordthüringen, statt. So wird die Verbesserung des Radweges zwischen Ober- und Niedergebra vorgesehen und die Weiterführung der straßenbegleitenden Radwegeverbindung zwischen Niedergebra über Elende bis Wipperdorf realisiert werden. Die letzte Hürde, die Bereitstellung von Flächen für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Versiegelung des Radweges, wurde in der letzten Woche genommen. Somit ist noch im Jahr 2008 mit dem Baubeginn der Radwegeverbindung zu rechnen.

Die Fortführung der Verbindung von Wipperdorf/Pustleben bis Kleinfurra, im Verlaufe der L 1034, befindet sich ebenfalls im Verfahren. Im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens werden hierfür alle Belange der Betroffenen abgestimmt. Mit einer vorgesehenen Fortführung dieses Radweges über Großfurra bis Sondershausen werden künftig 3 Landkreise miteinander verbunden. Ziel ist es, gute Ortsverbindungen zu schaffen und für Langstreckenradler die Verbindung zwischen Leineradweg und Unstrutradweg herzustellen. Abzweigende Routen, z.B. nach Hainrode oder über Werther nach Nordhausen und in den Südharz, sind vorgesehen.

In der Goldenen Aue soll nun endlich ein Radweg von Uthleben bis Heringen und weiter über Auleben bis Görsbach in mehreren Bauabschnitten gebaut werden. Die ersten konkreten Festlegungen mit allen betroffenen Bauträgern und Kommunen wurden in der vergangenen Woche im Auleber Schloss getroffen. Die Gemeinden werden hierzu Beschlüsse fassen und die jeweiligen Grundstückseigentümer einbeziehen. Die Planung wird auf den Weg gebracht und die Fördermittel werden beantragt.

Da es sich hier um einen Radweg an der künftigen Kreisstraße handelt, muss nun auch der Landkreis Haushaltsmittel für den Bau von Radwegen planen. Da die Nachfrage der Bürger nach Radwegeverbindungen weiterhin steigt, müssen natürlich die erforderlichen Mittel entsprechend akquiriert werden.
Autor: nnz

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