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Mo, 15:29 Uhr
21.04.2008

Neuer Beirat für ARGE-Projekt

Stolze Ziele setzt sich die Nordhäuser ARGE für dieses Jahr und startet ein interessantes Projekt. Wer in dem eigens dafür gegründeten Beirat arbeiten wird, weiß die nnz.


Innerhalb des Beschäftigungsprogramms „Perspektive 50plus“ ist für das Projekt „Jobwerkstatt ALTERnativ“, in dem der Landkreis Nordhausen und der Unstrut-Hainich-Kreis zusammenarbeiten, ein Beirat gegründet worden.

arge (Foto: arge) arge (Foto: arge)


Diesem Gremium gehören neben Landrat Joachim Claus und der Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) auch Vertreter der zuständigen Bundes- und Landesministerien, der IHK und der Kreishandwerkerschaft des Landkreises sowie weitere Mitarbeiter von Bildungsträgern und einer sozialen Unternehmensberatung aus Berlin an.

Ziel des Beirates soll es vordringlich sein, innerhalb der hiesigen Wirtschaft eine Akzeptanz für das Programm „Perspektive 50plus“ zu erreichen. Der Fokus der Arbeit aller Beteiligten liegt auf der Bekämpfung der Altersarmut.

500 langzeitarbeitslose Frauen und Männer, die älter als 50 Jahre sind, sollen im Landkreis Nordhausen umfassend betreut und gefördert werden.

Für den Geschäftsführer der Nordhäuser ARGE, Hans-Georg Müller, steht das Ziel fest: „Wir wollen in diesem Jahr über dieses Programm 100 Personen in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit oder in die wirtschaftliche Selbständigkeit bringen. Das Projekt ist eindeutig erfolgsorientiert. Geld fließt nur personenbezogen“.

Um diese Ziele zu erreichen, sollen die Mitglieder des gegründeten Beirates vor allem beratend und unterstützend agieren. Die Leistungen des Beirates sowie des gesamten Projektes sind für die Unternehmen kostenfrei.

Projektträger ist die ARGE in Kooperation mit der „Jobwerkstatt ALTERnativ“ des Unstrut-Hainich-Kreises sowie der CSC Computer-Schulung & Consulting GmbH in Nordhausen.
Autor: nnz

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