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Fr, 09:42 Uhr
04.04.2008

Gedenkstätte im Radio

frau lüdtke (Foto: okn) frau lüdtke (Foto: okn) Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des KZ-Lagers Mittelbau Dora werden im OKN Sondersendungen ausghestrahlt. Hilfe bekamen die Bürgerfunker dabei aus Göttingen.

Die freie Journalistin Ingeborg Lüdtke ist seit fast 10 Jahren ehrenamtliche Bürgerfunkerin im StadtRadio Göttingen. Ihre Themenschwerpunkte sind NS-Geschichte und Religion.

Sie war 8 Jahre ehrenamtlich im Göttinger Bündnis „Gedenken an die Opfer des NS 27.1.“ tätig. Innerhalb dieses Bündnisses hat sie verschiedentlich Veranstaltungen mit Zeitzeugen und Historikern organisiert.

Da in diesem Bündnis auch die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora vertreten ist, war es nahe liegend, dass sie auch eine Sendung über das KZ Mittelbau-Dora produzieren würde.

Sie besuchte die Überreste des Außenlagers in Ellrich und später auch die KZ-Gedenkstätte am Kohnstein. Sie hat auch mit einigen ehemaligen Inhaftierten aus Israel, den Niederlanden und aus Polen gesprochen. Von dem Alternativen Jugendzentrum in Dessau erhielt sie wertvolles Tonmaterial für Ihre Sendung.

Dr. Wagner, der Leiter der Gedenkstätte, und seine Stellvertreterin Dr. Regine Heubaum und der Göttinger Historiker Georg Wamhof unterstützten das Vorhaben eine Radiosendung zu produzieren. Als Sprecher wirkte Matthias Schneider-Dominco mit.

Aus Anlass des Jahrestages der Befreiung des KZs Mittelbau-Dora am 10. April strahlt der OKN diese dreiteilige Sendung in der kommenden Woche von Montag bis Mittwoch jeweils um 11 Uhr aus. Alle drei Teile hintereinander werde am Donnerstag ab 19 Uhr im Bürgerrundfunk gesendet.
Autor: nnz

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