Do, 13:42 Uhr
03.04.2008
Wacker weiter auf Erfolgswoge?
Nachdem Wacker vom Traditionsrasen in Weimar, dem 111. Thüringenligaspiel in seiner Geschichte, als strahlender 3:0-Sieger heimkehrte, muss am kommenden Sonnabend um 15 Uhr gegen den 1. SC 1911 Heiligenstadt, eine weitere Mannschaft, die hinter den Nordhäusern platziert ist, bewiesen werden, ob man tatsächlich einen Lauf hat. Wie immer die etwas andere Vorbetrachtung in der nnz von Klaus Verkouter.
Nach den Worten von Trainer Burkhard Venth bei der Pressekonferenz auf dem Lindenberg in der Klassikerstadt …war die Wacker-Elf gewillt, disziplinierten Fußball zu spielen und sich Chancen zu erarbeiten. Torwart Dominik Schönberger strahlte Ruhe aus, sodass schon zum dritten Mal hintereinander hinten die Null stand. Doch dann setzte der Fußballlehrer nach: Zu viele Chancen wurden unkonzentriert vergeben, was sich gegen stärkere Gegner rächen kann. Er gab auch noch Defizite im Abspiel aus Abwehr und Mittelfeld.
Die leider nur wenigen mitgereisten Fans waren trotzdem hellauf begeistert. Sie und auch die zu Hause gebliebenen Anhänger der Neunziger, die jetzt trotz des wenig frühlingshaften Wetters wieder in größeren Scharen anrücken müssten, hoffen auf eine Fortsetzung der kleinen Serie, zumal mit dem 1. SC 1911 keine Übermannschaft in den Albert-Kuntz-Sportpark kommt, obwohl einige Ergebnisse der Heiligenstädter aufhorchen ließen .
Als SCH-Vizepräsident und Ressortleiter Breitensport wird Dieter Althaus sicherlich seinem Verein heute die Daumen drücken, als Thüringens Ministerpräsident müsste er wohl auch den Nordhäusern Erfolg wünschen. Egal, das Spiel entscheiden müssen weder er noch der gestrenge Unparteiische Dirk Honnef. Die 22 Akteure auf dem Feld sind in die Pflicht genommen.
Ein kleines Jubiläumsspiel zwischen beiden Vereinen wird am 5. April ausgetragen. Es handelt sich nämlich die zwanzigste Punktspielpaarung nach 1945 in der Bezirksklasse Nordthüringen, in der Bezirksliga Erfurt sowie in der Thüringenliga. In den bisherigen neun Begegnungen im Albert-Kuntz-Sportpark haben die Eichsfelder noch nie gewonnen. Nur zwei Punkteteilungen erkämpfte Heiligenstadt hier (1949 beim 1:1 und vierzig Jahre später beim 0:0). Die Gäste haben in Nordhausen überhaupt erst dreimal ein Tor erzielt (neben 1949 noch 2005 2:1 und 2006 3:1).
Der höchste Heimsieg konnte mit 6:0 im Jahre 1968 vor 1400 Zuschauern gefeiert werden. Nordhausen spielte mit damals mit Ossi Eisfeld; Träger (46. Cebulla), G. Hoffmann, Kriesche, Strehler; Grafe, Spielmann (46. Willing), Dufen; Teitzel, U. Hoffmann und Blühdorn. Heiligenstadt bot Sander, Eschborn, Adolph, Hampl, Deppe, Opfermann, David, Pudenz, Flucke, Christ und Skinkys auf.
Damals warteten die Eichsfelder mit einer kämpferisch starken ersten Halbzeit auf und ließen nur einen Treffer von Udo Hoffmann zu. Durch Umstellungen ab der 46.waren die Nordhäuser wie umgewandelt und deklassierten den Gegner noch deutlich. Die weiteren Tore erzielten Cebulla, Strehler, U. Hoffmann, Blühdorn und Grafe.
Sicherlich wird der 1. SC 1911 ähnlich vorgehen wie in den letzten Vergleichen beider Kontrahenten, denn die verliefen viel ausgeglichener, so bei Wackers 3:1-Sieg vor zwei Jahren. Übrigens pfiff auch hier Herr Honnef und stellte Torsten Klaus vom Platz. Das wurde damals in der nnz von P. S. Greiner ausführlich kommentiert. Die beiden letzten Spiele in Heiligenstadt (2:0 für den SC und 2:2 – beide 2007) sowie der Sieg gegen Ilmenau deuteten an, dass es wohl am Sonnabend wieder eng zugehen könnte. Auf der Erfolgswelle bleiben will Wacker schon.
Klaus Verkouter
Autor: nnz/knNach den Worten von Trainer Burkhard Venth bei der Pressekonferenz auf dem Lindenberg in der Klassikerstadt …war die Wacker-Elf gewillt, disziplinierten Fußball zu spielen und sich Chancen zu erarbeiten. Torwart Dominik Schönberger strahlte Ruhe aus, sodass schon zum dritten Mal hintereinander hinten die Null stand. Doch dann setzte der Fußballlehrer nach: Zu viele Chancen wurden unkonzentriert vergeben, was sich gegen stärkere Gegner rächen kann. Er gab auch noch Defizite im Abspiel aus Abwehr und Mittelfeld.
Die leider nur wenigen mitgereisten Fans waren trotzdem hellauf begeistert. Sie und auch die zu Hause gebliebenen Anhänger der Neunziger, die jetzt trotz des wenig frühlingshaften Wetters wieder in größeren Scharen anrücken müssten, hoffen auf eine Fortsetzung der kleinen Serie, zumal mit dem 1. SC 1911 keine Übermannschaft in den Albert-Kuntz-Sportpark kommt, obwohl einige Ergebnisse der Heiligenstädter aufhorchen ließen .
Als SCH-Vizepräsident und Ressortleiter Breitensport wird Dieter Althaus sicherlich seinem Verein heute die Daumen drücken, als Thüringens Ministerpräsident müsste er wohl auch den Nordhäusern Erfolg wünschen. Egal, das Spiel entscheiden müssen weder er noch der gestrenge Unparteiische Dirk Honnef. Die 22 Akteure auf dem Feld sind in die Pflicht genommen.
Ein kleines Jubiläumsspiel zwischen beiden Vereinen wird am 5. April ausgetragen. Es handelt sich nämlich die zwanzigste Punktspielpaarung nach 1945 in der Bezirksklasse Nordthüringen, in der Bezirksliga Erfurt sowie in der Thüringenliga. In den bisherigen neun Begegnungen im Albert-Kuntz-Sportpark haben die Eichsfelder noch nie gewonnen. Nur zwei Punkteteilungen erkämpfte Heiligenstadt hier (1949 beim 1:1 und vierzig Jahre später beim 0:0). Die Gäste haben in Nordhausen überhaupt erst dreimal ein Tor erzielt (neben 1949 noch 2005 2:1 und 2006 3:1).
Der höchste Heimsieg konnte mit 6:0 im Jahre 1968 vor 1400 Zuschauern gefeiert werden. Nordhausen spielte mit damals mit Ossi Eisfeld; Träger (46. Cebulla), G. Hoffmann, Kriesche, Strehler; Grafe, Spielmann (46. Willing), Dufen; Teitzel, U. Hoffmann und Blühdorn. Heiligenstadt bot Sander, Eschborn, Adolph, Hampl, Deppe, Opfermann, David, Pudenz, Flucke, Christ und Skinkys auf.
Damals warteten die Eichsfelder mit einer kämpferisch starken ersten Halbzeit auf und ließen nur einen Treffer von Udo Hoffmann zu. Durch Umstellungen ab der 46.waren die Nordhäuser wie umgewandelt und deklassierten den Gegner noch deutlich. Die weiteren Tore erzielten Cebulla, Strehler, U. Hoffmann, Blühdorn und Grafe.
Sicherlich wird der 1. SC 1911 ähnlich vorgehen wie in den letzten Vergleichen beider Kontrahenten, denn die verliefen viel ausgeglichener, so bei Wackers 3:1-Sieg vor zwei Jahren. Übrigens pfiff auch hier Herr Honnef und stellte Torsten Klaus vom Platz. Das wurde damals in der nnz von P. S. Greiner ausführlich kommentiert. Die beiden letzten Spiele in Heiligenstadt (2:0 für den SC und 2:2 – beide 2007) sowie der Sieg gegen Ilmenau deuteten an, dass es wohl am Sonnabend wieder eng zugehen könnte. Auf der Erfolgswelle bleiben will Wacker schon.
Klaus Verkouter



