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Do, 13:57 Uhr
16.05.2002

Fruchtbarer Boden

Nordhausen (nnz). Als solchen bezeichnete Staatssekretär Richwien den Norden Thüringens und meint damit die Bedingungen für Wirtschaft in der Region. Ob das auch für Nordhausen gilt, lässt sich dieser Tage auch in Berlin prüfen.


Die Ausstellung „Innovative Unternehmen im Norden Thüringens“ in der Thüringer Landesvertretung in Berlin hält seit Dienstag die Türen für neugierige Besucher geöffnet. Heute sind die 44 Unternehmen zum letzten Mal in der Hauptstadt zu Gast. Unter ihnen sind auch die IGENO Schienenfahrzeug GmbH und die Gaia Akkumulatorenwerke. Weiterhin ist die Fachhochschule Nordhausen und das Institut für Maschinen, Antriebe und elektrische Gerätetechnik (IMG) als wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung vertreten.

Auch Nordhausen profitierte in den vergangenen zehn Jahren von den Förderungen durch den Freistaat, der für die rund 2.500 Investitionsprojekte insgesamt 776 Millionen Euro zur Verfügung stellte. Die guten wirtschaftlichen Bedingungen im Norden von Thüringen seien laut Richwien auf die engmaschige „Infrastruktur des Wissens“, verschiedene wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen und die beiden Standorte des Business Innovation Center (EC-BIC) in Sondershausen und Nordhausen zurückzuführen.

Eine ausreichende Anzahl an Gewerbeflächen, die zentrale Lage in Deutschlands Mitte und die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz sind für ihn weitere nennenswerte Faktoren. Besonders in diesem Punkt wird Nordhausen und Umgebung künftig Zusatzpunkte sammeln können. Der Bau der A 38 kann die Infrastruktur in der Region durchaus verbessern.
Autor: mj

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