Fr, 10:23 Uhr
28.03.2008
Koordination statt Welle
Haben Sie als Kraftfahrer in den zurückliegenden Jahren ab und zu nach einer grünen Welle Ausschau gehalten? Wenn Sie die nicht entdeckt haben, dann liegt das daran, daß eine solche Welle in der Rolandstadt nicht existiert. Das allerdings soll sich ändern – Koordination heißt nun das Zauberwort...
Am Knoten an der Brücke der Einheit beginnt und endet die erste Etappe der Ampelkoordinierung in Nordhausen
Die elf Ampeln entlang des Einbahnstraßenrings in der Nordhäuser Unterstadt werden noch in diesem Jahr vollständig koordiniert – für einen reibungsloseren Verkehrsfluss. In den Folgejahren soll diese Koordinierung fortgesetzt werden u.a. an den Knoten Helmstraße / Darrweg, Helmestrasse / Uthleber Weg, an der Grimmel- und Parkallee, der Harzstraße sowie an der Freiherr-vom-Stein-Straße in Richtung Kasseler Landstraße. Das kündigte jetzt Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) an.
Die Koordinierung in diesem Jahr betreffe sämtliche Ampeln am Einbahnstraßenring von Arnoldstraße und Uferstraße zwischen der Brücke der Einheit und Reckstattbrücke inklusive Kreuzung Taschenberg / Hallesche Straße und die Retour-Strecke über die Hallesche- und Arnoldstraße, so Frau Klaan. Sämtliche Arbeiten sollen bis zum August abgeschlossen sein. Die Regie für die Koordinierung habe das Straßenbauamt Nordthüringen, bis auf die Ampel am Taschenberg. Hier sei die Stadt in der Verantwortung.
Die Koordinierung werde zum Teil über Kabel-Verbindungen zwischen den Ampeln hergestellt bzw. erweitert bzw. über Funkverbindungen zwischen den Anlagen. Bei der Koordinierung müssten viele Faktoren berücksichtigt werden: Ein wichtiger Punkt ist dabei die Gewährleistung des Vorranges für die Straßenbahn, die einige der Straßen am Einbahnstraßenring kreuzt. Dieser Vorrang ist unter anderem wichtig für die Einhaltung des Fahrplanes, sagte Frau Klaan. Ebenfalls im Blick haben müsse man natürlich auch die Belange der Fußgänger und Radfahrer. Deshalb ist die Koordinierung ein erheblicher Aufwand. Die komplizierten Schaltprozesse würden von einem zentralen Rechner an der Sundhäuser Straße gesteuert.
Bereits abgeschlossen sei u.a. die Ermittlung des Verkehrsaufkommens an den einzelnen Kreuzungen, die Vereinheitlichung der Signalisierung für Blinde und Sehbehinderte sowie die Festlegungen hinsichtlich des technischen Standards.
Autor: nnzAm Knoten an der Brücke der Einheit beginnt und endet die erste Etappe der Ampelkoordinierung in Nordhausen
Die elf Ampeln entlang des Einbahnstraßenrings in der Nordhäuser Unterstadt werden noch in diesem Jahr vollständig koordiniert – für einen reibungsloseren Verkehrsfluss. In den Folgejahren soll diese Koordinierung fortgesetzt werden u.a. an den Knoten Helmstraße / Darrweg, Helmestrasse / Uthleber Weg, an der Grimmel- und Parkallee, der Harzstraße sowie an der Freiherr-vom-Stein-Straße in Richtung Kasseler Landstraße. Das kündigte jetzt Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) an.
Die Koordinierung in diesem Jahr betreffe sämtliche Ampeln am Einbahnstraßenring von Arnoldstraße und Uferstraße zwischen der Brücke der Einheit und Reckstattbrücke inklusive Kreuzung Taschenberg / Hallesche Straße und die Retour-Strecke über die Hallesche- und Arnoldstraße, so Frau Klaan. Sämtliche Arbeiten sollen bis zum August abgeschlossen sein. Die Regie für die Koordinierung habe das Straßenbauamt Nordthüringen, bis auf die Ampel am Taschenberg. Hier sei die Stadt in der Verantwortung.
Die Koordinierung werde zum Teil über Kabel-Verbindungen zwischen den Ampeln hergestellt bzw. erweitert bzw. über Funkverbindungen zwischen den Anlagen. Bei der Koordinierung müssten viele Faktoren berücksichtigt werden: Ein wichtiger Punkt ist dabei die Gewährleistung des Vorranges für die Straßenbahn, die einige der Straßen am Einbahnstraßenring kreuzt. Dieser Vorrang ist unter anderem wichtig für die Einhaltung des Fahrplanes, sagte Frau Klaan. Ebenfalls im Blick haben müsse man natürlich auch die Belange der Fußgänger und Radfahrer. Deshalb ist die Koordinierung ein erheblicher Aufwand. Die komplizierten Schaltprozesse würden von einem zentralen Rechner an der Sundhäuser Straße gesteuert.
Bereits abgeschlossen sei u.a. die Ermittlung des Verkehrsaufkommens an den einzelnen Kreuzungen, die Vereinheitlichung der Signalisierung für Blinde und Sehbehinderte sowie die Festlegungen hinsichtlich des technischen Standards.


