Do, 11:24 Uhr
16.05.2002
Jendricke geht "auf große Fahrt"
Nordhausen (nnz). Am Pfingstmontag geht es für Matthias Jendricke (SPD) auf große Fahrt. Gemeinsam mit einem Bundestagsabgeordneten reist der 1. Beigeordnete der Kreisverwaltung ins Mittelmeer...
Auf Grundlage von bestehenden Kontakten nimmt der Bundestagsabgeordnete Eckhard Ohl eine Einladung des Botschafters von Malta, Wiliam Spiteri, zu einem Arbeitsbesuch nach Malta an. Zu diesem offiziellen Arbeitsbesuch befinden sich in seiner Begleitung der stellvertretende Landrat des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke und der Landrat, des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker. Neben Gesprächen über den Beitritt Maltas in die Europäische Union - dem die Sozialdemokraten Maltas noch skeptisch gegenüberstehen - wird das sehr umfangreiche Besuchsprogramm aber vor allem von territorialen Interessen Nordthüringens geprägt sein. Die Suche nach perspektivischen Möglichkeiten der touristischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Malta und Nordthüringen werden den Schwerpunkt bilden.
Ein Treffen mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Malta, Georg Merten, steht genauso im Programmablauf wie zahlreiche Gesprächsrunden zum Beispiel mit Stephen Sultana, dem Hauptgeschäftsführer der METCO, einem Unternehmen welches für Messen und wirtschaftliche Direktkontakte zuständig ist, oder Renginald Fava, dem Präsidenten der Maltesischen Handelskammer.
Am Mittwoch wird es ein ganztägiges Treffen mit der Exclusiv-Hotelgruppe Corinthia Hotels International geben, um sehr zielgerichtet eine mögliche touristische Zusammenarbeit bis hin zu Direktinvestitionen mit und in Nordthüringen zu besprechen. Den Abschluss des Arbeitsbesuchs bildet ein Empfang beim Maltesischen Minister für Justiz und Regionalpolitik, Austin Gatt, im Beisein einiger Kommunalpolitiker Maltas. Die Möglichkeiten eventueller Städte- und Gemeindepartnerschaften stehen genauso im Gesprächsprogramm dieses Empfangs, wie mögliche Direktkontakte der regionalen Wirtschaftsförderung.
Ich sehe mich in der Einbeziehung von Kommunalpolitikern auf dem richtigen Wege, unbeirrt internationale Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Um konkret Partner der Wirtschaft zu sein und dringend notwendige neue Märkte auch für Nordthüringen erschliessen zu helfen, müssen aus meiner Sicht zwingend neue Wege gegangen werden, so der Sozialdemokrat gegenüber der nnz. Es ist wahrscheinlich sinnvoller sich belächeln zu lassen, um langfristig für die Region etwas erreicht zu haben, als durch Nichtstun zu glänzen, ergänzt Ohl.
Autor: nnzAuf Grundlage von bestehenden Kontakten nimmt der Bundestagsabgeordnete Eckhard Ohl eine Einladung des Botschafters von Malta, Wiliam Spiteri, zu einem Arbeitsbesuch nach Malta an. Zu diesem offiziellen Arbeitsbesuch befinden sich in seiner Begleitung der stellvertretende Landrat des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke und der Landrat, des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker. Neben Gesprächen über den Beitritt Maltas in die Europäische Union - dem die Sozialdemokraten Maltas noch skeptisch gegenüberstehen - wird das sehr umfangreiche Besuchsprogramm aber vor allem von territorialen Interessen Nordthüringens geprägt sein. Die Suche nach perspektivischen Möglichkeiten der touristischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Malta und Nordthüringen werden den Schwerpunkt bilden.
Ein Treffen mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Malta, Georg Merten, steht genauso im Programmablauf wie zahlreiche Gesprächsrunden zum Beispiel mit Stephen Sultana, dem Hauptgeschäftsführer der METCO, einem Unternehmen welches für Messen und wirtschaftliche Direktkontakte zuständig ist, oder Renginald Fava, dem Präsidenten der Maltesischen Handelskammer.
Am Mittwoch wird es ein ganztägiges Treffen mit der Exclusiv-Hotelgruppe Corinthia Hotels International geben, um sehr zielgerichtet eine mögliche touristische Zusammenarbeit bis hin zu Direktinvestitionen mit und in Nordthüringen zu besprechen. Den Abschluss des Arbeitsbesuchs bildet ein Empfang beim Maltesischen Minister für Justiz und Regionalpolitik, Austin Gatt, im Beisein einiger Kommunalpolitiker Maltas. Die Möglichkeiten eventueller Städte- und Gemeindepartnerschaften stehen genauso im Gesprächsprogramm dieses Empfangs, wie mögliche Direktkontakte der regionalen Wirtschaftsförderung.
Ich sehe mich in der Einbeziehung von Kommunalpolitikern auf dem richtigen Wege, unbeirrt internationale Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Um konkret Partner der Wirtschaft zu sein und dringend notwendige neue Märkte auch für Nordthüringen erschliessen zu helfen, müssen aus meiner Sicht zwingend neue Wege gegangen werden, so der Sozialdemokrat gegenüber der nnz. Es ist wahrscheinlich sinnvoller sich belächeln zu lassen, um langfristig für die Region etwas erreicht zu haben, als durch Nichtstun zu glänzen, ergänzt Ohl.

