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Di, 14:40 Uhr
14.05.2002

Stadtgespräch zur Gewalttat von Erfurt

Nordhausen (nnz). Die Gewalttat von Erfurt und ihre Folgen ist das Thema des „Nordhäuser Stadtgesprächs“ morgen um 19 Uhr in der Turnhalle der Bertolt-Brecht-Schule auf dem Petersberg. Dabei wollen Schüler, Eltern und Lehrer mit Experten über die Folgen diskutieren.


„Nach der schrecklichen Tat am Erfurter Gymnasium dürfen wir nicht schnell zur Tagesordnung übergehen. Wir müssen gemeinsam darüber nachdenken und darüber sprechen, wie es zu solchen Gewaltausbrüchen kommen kann, wo die tieferen Ursachen liegen. Ein Schwerpunkt sollte dabei das Verhältnis Schüler-Eltern-Lehrer sein. Die Stadt Nordhausen möchte dazu dieses Gesprächs-Forum anbieten“, sagte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und lädt alle Interessierten zur Veranstaltung ein.

Als Gesprächspartner sind die Schülerinnen Franziska Schröter, Franziska Jakobi und Nadja Große eingeladen, der Leiter des Humboldt-Gymnasiums, Ralf-Gerhard Köthe, der Leiter der Lessing-Schule, Willi Prenzel, der Arzt Dr. Bernhard Blochmann, Psychologe Andreas Weigel vom Jugendsozialwerk Nordhausen und Rene Kübler vom „Horizont-Verein“ sowie Superintendent Curt Stauss.
Autor: nnz

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