Di, 08:25 Uhr
14.05.2002
nnz-Rückspiegel: 14. Mai 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Gewalt, Theater und CDU-Richtung
Ansprechparter für gewalttätige Männer in Nordhausen
Die Frau stand mit dem Knüppel in der Tür. Ihr Gesicht war blutig geschlagen, die Unterlippe stark geschwollen. Die drei und fünf Jahre alten Kinder hatten sich hinter der Couch versteckt. Der Mann war in die nächste Kneipe verschwunden. Zufällig standen die Mitarbeiter des Sozialdienstes Nordhausen Minuten nach dem handfesten Familienkrach in der Tür. Doch ihnen waren die Hände gebunden. Die Frau behauptete steif und fest, dass sie die Treppe hinunter gefallen sei. Dass sie damit sich, ihren Kindern und auch dem Mann keinen Gefallen erweist, hat sie bis heute nicht begriffen. Situationen wie diese sind dem Leiter der Gewaltkonfliktberatungsstelle für Männer in Nordhausen, Sven Kaye, wohl bekannt. Wenn die Mitarbeiter des Sozialdienstes bei ihren Hausbesuchen vor allem wegen drohender Wohnungsräumung auf schwelende familiäre Konflikte stoßen, dann wird Kaye hinzu gezogen. Er kommt quasi auf Umwegen zu den gewalttätigen Männern. Freiwillig würde niemand in seine Beratungsstelle kommen, sagte der Experte...ausführlich im nnz-Archiv
Nordhäuser CDU: Tradition und Zukunft schon im Visier
Die Vorstandsarbeit soll aktiviert, neue Ziele nach außen aufgestellt werden. So in etwa läßt sich das Ergebnis der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Nordhausen zusammenfassen. Hört man genau zwischen den Worten des Nordhäuser CDU-Chefs Michael Rheinländer, dann sollte man die Arbeit des alten Vorstandes wohl kritisch betrachten können. Da soll jetzt wieder an alte Traditionen erinnert, die Mitgliederschaft enger in die Parteiarbeit einbezogen werden. Ein wenig sind der Nordhäuser CDU diese Tugenden verloren gegangen, bekennt Rheinländer gegenüber nnz. Ein regelmäßig erscheinendes Faltblatt soll die CDU-Mitglieder darüber auf dem Laufenden halten, was im Ortsverband und in der Fraktion so los ist. So sollen Informationen vom Vorstand und Stadtratsfraktion in Richtung Mitglieder transportiert. Für die Rückantwort soll künftig ein Stammtisch dienen, der durchaus auch thematisiert werden kann. Für Parteien in Nordhausen durchaus ein bewährtes Mittel, das auch von der SPD jetzt wieder (neu?) aufgegriffen wird. Übrigens will die CDU ihren Stammtisch nicht nur auf die eigenen Mitglieder einengen...ausführlich im nnz-Archiv
Gespräche zwischen Nordhausen, Meiningen und Eisenach
Die Theater in Thüringen müssen abspecken, die Landschaft der Musentempel wird sich in den kommenden Jahren umkrempeln, ab 2004 wird sie im Vergleich zum Ist-Zustand eine gänzlich andere sein. nnz sprach mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Theater GmbH, Klaus Wahlbuhl, über die neue Strukturen, Sparten und anstehende Kämpfe. Das Thüringer Wissenschaftsministerium hat uns den Auftrag gegeben, darüber nachzudenken, wo es in Nordhausen und Sondershausen Einsparpotentiale und wo es Erhaltenswertes gibt, so Wahlbuhl zur nnz. Nordhausen habe in den zurückliegenden Jahren als eines der wenigen Häuser in Thüringern seine Hausaufgaben gemacht. Der Standort Nordhausen/Sondershausen ist der kleinste in Thüringen und erhält darüber hinaus die geringsten Zuschüsse vom Land.
Im Vordergrund der künftigen Überlegungen steht nach Wahlbuhls Ansicht das Ziel, das Nordhäuser Haus nicht nur als Bespielstätte zu erhalten, sondern als ein Haus, in dem ein Ensemble seine künstlerische Heimat habe. In den kommenden Tagen werden sich die Macher der Bühnen in Meiningen, Eisenach und Nordhausen wiederholt ihre Köpfe zerbrechen müssen. Zwischen jenen Bühnen wird und muß es eine Fusion im weitesten Sinne geben...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzGewalt, Theater und CDU-Richtung
Ansprechparter für gewalttätige Männer in Nordhausen
Die Frau stand mit dem Knüppel in der Tür. Ihr Gesicht war blutig geschlagen, die Unterlippe stark geschwollen. Die drei und fünf Jahre alten Kinder hatten sich hinter der Couch versteckt. Der Mann war in die nächste Kneipe verschwunden. Zufällig standen die Mitarbeiter des Sozialdienstes Nordhausen Minuten nach dem handfesten Familienkrach in der Tür. Doch ihnen waren die Hände gebunden. Die Frau behauptete steif und fest, dass sie die Treppe hinunter gefallen sei. Dass sie damit sich, ihren Kindern und auch dem Mann keinen Gefallen erweist, hat sie bis heute nicht begriffen. Situationen wie diese sind dem Leiter der Gewaltkonfliktberatungsstelle für Männer in Nordhausen, Sven Kaye, wohl bekannt. Wenn die Mitarbeiter des Sozialdienstes bei ihren Hausbesuchen vor allem wegen drohender Wohnungsräumung auf schwelende familiäre Konflikte stoßen, dann wird Kaye hinzu gezogen. Er kommt quasi auf Umwegen zu den gewalttätigen Männern. Freiwillig würde niemand in seine Beratungsstelle kommen, sagte der Experte...ausführlich im nnz-Archiv
Nordhäuser CDU: Tradition und Zukunft schon im Visier
Die Vorstandsarbeit soll aktiviert, neue Ziele nach außen aufgestellt werden. So in etwa läßt sich das Ergebnis der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Nordhausen zusammenfassen. Hört man genau zwischen den Worten des Nordhäuser CDU-Chefs Michael Rheinländer, dann sollte man die Arbeit des alten Vorstandes wohl kritisch betrachten können. Da soll jetzt wieder an alte Traditionen erinnert, die Mitgliederschaft enger in die Parteiarbeit einbezogen werden. Ein wenig sind der Nordhäuser CDU diese Tugenden verloren gegangen, bekennt Rheinländer gegenüber nnz. Ein regelmäßig erscheinendes Faltblatt soll die CDU-Mitglieder darüber auf dem Laufenden halten, was im Ortsverband und in der Fraktion so los ist. So sollen Informationen vom Vorstand und Stadtratsfraktion in Richtung Mitglieder transportiert. Für die Rückantwort soll künftig ein Stammtisch dienen, der durchaus auch thematisiert werden kann. Für Parteien in Nordhausen durchaus ein bewährtes Mittel, das auch von der SPD jetzt wieder (neu?) aufgegriffen wird. Übrigens will die CDU ihren Stammtisch nicht nur auf die eigenen Mitglieder einengen...ausführlich im nnz-Archiv
Gespräche zwischen Nordhausen, Meiningen und Eisenach
Die Theater in Thüringen müssen abspecken, die Landschaft der Musentempel wird sich in den kommenden Jahren umkrempeln, ab 2004 wird sie im Vergleich zum Ist-Zustand eine gänzlich andere sein. nnz sprach mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Theater GmbH, Klaus Wahlbuhl, über die neue Strukturen, Sparten und anstehende Kämpfe. Das Thüringer Wissenschaftsministerium hat uns den Auftrag gegeben, darüber nachzudenken, wo es in Nordhausen und Sondershausen Einsparpotentiale und wo es Erhaltenswertes gibt, so Wahlbuhl zur nnz. Nordhausen habe in den zurückliegenden Jahren als eines der wenigen Häuser in Thüringern seine Hausaufgaben gemacht. Der Standort Nordhausen/Sondershausen ist der kleinste in Thüringen und erhält darüber hinaus die geringsten Zuschüsse vom Land.
Im Vordergrund der künftigen Überlegungen steht nach Wahlbuhls Ansicht das Ziel, das Nordhäuser Haus nicht nur als Bespielstätte zu erhalten, sondern als ein Haus, in dem ein Ensemble seine künstlerische Heimat habe. In den kommenden Tagen werden sich die Macher der Bühnen in Meiningen, Eisenach und Nordhausen wiederholt ihre Köpfe zerbrechen müssen. Zwischen jenen Bühnen wird und muß es eine Fusion im weitesten Sinne geben...ausführlich im nnz-Archiv

