Mo, 09:53 Uhr
13.05.2002
Wieder Hochwasser in Sollstedt
Sollstedt (nnz). Die Gemeinden Sollstedt und Wülfingerode sind erneut von einem Hochwasser heimgesucht worden. Mehr dazu wie immer in Ihrer nnz.
Nur wenige Tage, nachdem sich das Hochwasser in Sollstedt und vor allem im Ortsteil Wülfingerode zum zweiten Mal jährte, wurden die Gemeinden erneut von einem Unwetter großen Ausmaßes heimgesucht. In den frühen Abendstunden des 10. Mai 2002 verursachte ein Gewitterguss, wiederum verbunden mit Hagel, erneut eine Katastrophe, bei deren Beseitigung die Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehren einmal mehr an die Grenzen ihres Leistungsvermögens gingen. Für den unermüdlichen Einsatz gebührt Ihnen der ausdrückliche Dank.
Die größten Schäden waren zu diesem Zeitpunkt am Rehunger Bach, wieder im Bereich des Furtweges im OT Wülfingerode zu verzeichnen. Die heftigen Regenfälle in den frühen Morgenstunden des 11. Mai überstiegen jedoch auch wieder das Fassungsvermögen des Ascheröder Baches im Bereich des Mühlenweges. Wie bekannt ist, hat die Gemeinde Sollstedt seit Herbst 2001 viel Geld in die Hochwasserschutzmaßnahmen an den beiden Bachläufen im Ortsteil Wülfingerode investiert. Den erneut betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ist dies sicher nur ein schwacher Trost, da die Naturgewalten damit nicht so nachhaltig bezwungen werden konnten wie von den Fachleuten vorhergesagt. Ihnen gebührt daher unser Dank für die geleisteten Einsätze bei der Schadensminimierung und bekämpfung und unser Mitgefühl für die erneut erlittenen Schäden an und in ihren Grundstücken. Auch der Ortsbürgermeister hat sich bei den Aktivitäten der Rettungsmannschaften dankenswerter Weise erneut stark engagiert, so Bürgermeister Jürgen Hohberg gegenüber nnz.
Obwohl auch in Sollstedt wiederum punktuell starke Überflutungen zu verzeichnen waren, war das Ausmaß jedoch nicht so verheerend. So standen die Wassermassen in der Bahnunterführung des Friedeweges so hoch, dass selbst die B 80 zu überfluten drohte, jedoch gelang es der Freiwilligen Feuerwehr Sollstedt noch rechtzeitig, dies zu verhindern.
Bereits am Wochenende wurden einige Sofortmaßnahmen eingeleitet, um Schadensbegrenzung zu betreiben. In den kommenden Tagen werden durch die Bauverwaltung der Gemeindeverwaltung Sollstedt mit den Fachbehörden, dem Planungsbüro und der bauausführenden Firma die Ursachen für das teilweise Versagen ergründet und Veranlassungen getroffen, die eine Wiederholung derartiger Ereignisse in Zukunft wirksam bekämpfen.
Autor: nnzNur wenige Tage, nachdem sich das Hochwasser in Sollstedt und vor allem im Ortsteil Wülfingerode zum zweiten Mal jährte, wurden die Gemeinden erneut von einem Unwetter großen Ausmaßes heimgesucht. In den frühen Abendstunden des 10. Mai 2002 verursachte ein Gewitterguss, wiederum verbunden mit Hagel, erneut eine Katastrophe, bei deren Beseitigung die Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehren einmal mehr an die Grenzen ihres Leistungsvermögens gingen. Für den unermüdlichen Einsatz gebührt Ihnen der ausdrückliche Dank.
Die größten Schäden waren zu diesem Zeitpunkt am Rehunger Bach, wieder im Bereich des Furtweges im OT Wülfingerode zu verzeichnen. Die heftigen Regenfälle in den frühen Morgenstunden des 11. Mai überstiegen jedoch auch wieder das Fassungsvermögen des Ascheröder Baches im Bereich des Mühlenweges. Wie bekannt ist, hat die Gemeinde Sollstedt seit Herbst 2001 viel Geld in die Hochwasserschutzmaßnahmen an den beiden Bachläufen im Ortsteil Wülfingerode investiert. Den erneut betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ist dies sicher nur ein schwacher Trost, da die Naturgewalten damit nicht so nachhaltig bezwungen werden konnten wie von den Fachleuten vorhergesagt. Ihnen gebührt daher unser Dank für die geleisteten Einsätze bei der Schadensminimierung und bekämpfung und unser Mitgefühl für die erneut erlittenen Schäden an und in ihren Grundstücken. Auch der Ortsbürgermeister hat sich bei den Aktivitäten der Rettungsmannschaften dankenswerter Weise erneut stark engagiert, so Bürgermeister Jürgen Hohberg gegenüber nnz.
Obwohl auch in Sollstedt wiederum punktuell starke Überflutungen zu verzeichnen waren, war das Ausmaß jedoch nicht so verheerend. So standen die Wassermassen in der Bahnunterführung des Friedeweges so hoch, dass selbst die B 80 zu überfluten drohte, jedoch gelang es der Freiwilligen Feuerwehr Sollstedt noch rechtzeitig, dies zu verhindern.
Bereits am Wochenende wurden einige Sofortmaßnahmen eingeleitet, um Schadensbegrenzung zu betreiben. In den kommenden Tagen werden durch die Bauverwaltung der Gemeindeverwaltung Sollstedt mit den Fachbehörden, dem Planungsbüro und der bauausführenden Firma die Ursachen für das teilweise Versagen ergründet und Veranlassungen getroffen, die eine Wiederholung derartiger Ereignisse in Zukunft wirksam bekämpfen.


