Do, 17:37 Uhr
13.03.2008
Schluß mit dem Loch
Für die Nordhäuser ist das Loch oberhalb der Dresdner Bank längst zur visuellen Gewohnheit geworden. Das aber soll sich ändern...
Wir brauchen an dieser Stelle endlich Bewegung - und nehmen jetzt als Stadtverwaltung die Angelegenheit in die Hand, kündigte jetzt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mit Blick auf die Baugrube an der Kreuzung Hagen / Wallrothstraße an.
Beim zuständigen Gericht in Paderborn habe man recherchiert, dass die Gesellschaft, die als Eigentümer im Grundbuch stehe, aus dem Handelsregister gelöscht sei. Dieser Zustand berechtigt dazu, einen Antrag auf die Einsetzung eines Nachtragsliquidators zu stellen, der dann Entscheidungen über das Grundstück fällen kann, sagte Frau Rinke. Die Stadt habe diesen Antrag gestellt.
Das Amtsgericht habe inzwischen den ehemaligen Geschäftsführer der Gesellschaft angefragt, ob er als Nachtragsliquidator tätig werden wolle. Die Antwort stehe noch aus. Sollte der Geschäftsführer nicht als Liquidator zur Verfügung stehen, haben wir vorsorglich einen Notliquidator beantragt. Damit sei man schon einen großen Schritt weiter.
Sollte die Verfügungsberechtigung über das Grundstück klar sein, werde die Stadt ihr Erwerbs-Interesse bekunden. Denn das Grundstück ist als innerstädtische Fläche von besonderer Bedeutung, so die Oberbürgermeisterin. Wie die Fläche entwickelt werden soll, war heute aus dem Rathaus nicht zu erfahren.
Autor: nnzWir brauchen an dieser Stelle endlich Bewegung - und nehmen jetzt als Stadtverwaltung die Angelegenheit in die Hand, kündigte jetzt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mit Blick auf die Baugrube an der Kreuzung Hagen / Wallrothstraße an.
Beim zuständigen Gericht in Paderborn habe man recherchiert, dass die Gesellschaft, die als Eigentümer im Grundbuch stehe, aus dem Handelsregister gelöscht sei. Dieser Zustand berechtigt dazu, einen Antrag auf die Einsetzung eines Nachtragsliquidators zu stellen, der dann Entscheidungen über das Grundstück fällen kann, sagte Frau Rinke. Die Stadt habe diesen Antrag gestellt.
Das Amtsgericht habe inzwischen den ehemaligen Geschäftsführer der Gesellschaft angefragt, ob er als Nachtragsliquidator tätig werden wolle. Die Antwort stehe noch aus. Sollte der Geschäftsführer nicht als Liquidator zur Verfügung stehen, haben wir vorsorglich einen Notliquidator beantragt. Damit sei man schon einen großen Schritt weiter.
Sollte die Verfügungsberechtigung über das Grundstück klar sein, werde die Stadt ihr Erwerbs-Interesse bekunden. Denn das Grundstück ist als innerstädtische Fläche von besonderer Bedeutung, so die Oberbürgermeisterin. Wie die Fläche entwickelt werden soll, war heute aus dem Rathaus nicht zu erfahren.

